Aktientipp: Gold Fields: Eine Wette auf den Goldstandard

Aktientipp: Gold Fields: Eine Wette auf den Goldstandard

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Grafik: Kursverlauf der Gold-Fields-Aktie 2006-2010

Da die Golderlöse schneller steigen als die Förderkosten dürfte auch der Aktienkurs des viertgrößten südafrikanischen Goldförderers Gold Fields bald in die Höhe steigen.

Südafrikas Goldförderer besitzen den höchsten Hebel auf den Goldpreis. Das liegt an ihren hohen Förderkosten. Gut die Hälfte seiner Gesamtfördermenge von jährlich 3,5 Millionen Unzen holt der weltweit viertgrößte Goldkonzern Gold Fields aus seinen vier südafrikanischen Bergwerken. Die Förderkosten von Gold Fields lagen selbst unter Einrechnung der fünf Minen außerhalb Südafrikas im Septemberquartal bei 697 Dollar pro Unze, rund 20 Prozent über Vorjahr.

Rechnet man zu den Förderkosten noch Explorations- und Kapitalkosten hinzu, lag die Gewinnschwelle für Gold Fields bei 1007 Dollar pro Unze. Bei einem Verkaufspreis von 1223 Dollar pro Unze erzielte Gold Fields somit eine Nettomarge von 18 Prozent. Da selbst am Kap die Förderkosten nicht so rasch steigen werden wie zuletzt der Goldpreis, sollte die Aktie von Gold Fields jetzt den starken Hebel auf den Goldpreis ausspielen. Aufholpotenzial ableiten lässt sich auch mit Blick auf die tiefe Substanzbewertung.

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Optionsschein auf den Goldstandard

Unter Einrechnung von Platinmetall- und Kupfervorkommen verfügt Gold Fields über Gesamtvorkommen von 271 Millionen Unzen Goldäquivalent. Davon werden 81 Millionen Unzen als wirtschaftlich abbaubare Reserven eingestuft. Bewertet werden die Vorkommen, von denen bei steigenden Preisen immer mehr als wirtschaftlich abbaubar eingestuft werden, nur mit 47 Dollar pro Unze. Branchenführer Barrick Gold kommt hier auf 253 Dollar pro Unze. Die gewaltigen Vorkommen machen die Aktie auch zu einer Art Optionsschein auf den Goldstandard.

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