
Der mit 3,5 Millionen Unzen Jahresproduktion viertgrößte Goldförderer der Welt hat Zugriff auf 81 Millionen Unzen Gold. Dieses Gold liegt noch im Boden, ließe sich aber zu aktuellen Goldpreisen wirtschaftlich abbauen. Problem: Rund 80 Prozent der Reserven lagern in Südafrika, wo Gold Fields vier Bergwerke betreibt. Entsprechend stark werden Erträge und Substanzbewertung von der Entwicklung des Goldpreises in der Heimatwährung Rand beeinflusst. Schließlich fallen die Kosten in Rand an, während das Gold gegen Dollar verkauft wird.
Die Förderkosten steigen
Die Förderkosten von Gold Fields werden, selbst unter Einrechnung der Minen in Ghana (2), Australien (2) und Peru (1), nach Schätzung der Analysten von J P Morgan Cazenove im Geschäftsjahr 2009/10 (30. Juni) um ein Drittel höher liegen als 2007/08. Ein Ende der Kosteninflation am Kap ist nicht in Sicht. Die Bergwerke müssen das Gold aus immer tiefer liegenden Schichten aus dem Boden holen, und der staatliche Versorger Eskom wird die Strompreise wegen der akuten Energieknappheit bis 2012 um jährlich 25 Prozent erhöhen. Entsprechend riskant ist ein Investment in Gold Fields. Doch die Aktie besitzt einen enormen Hebel, wenn der Goldpreis abheben sollte. Deshalb hält der wegen umstrittener Geschäfte mit Goldman Sachs kritisierte Hedgefonds von John Paulson auch gut sechs Prozent der Anteile.









