Aktientipp: Grenkeleasing: Bank im Rücken

Aktientipp: Grenkeleasing: Bank im Rücken

Das Kerngeschäft des Leasingspezialisten Grenkeleasing stabilisiert sich und die Aussichten für die kommenden Monate sind vielversprechend. Anleger sollten die Aktie im Auge behalten.

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Kursverlauf der Grenkeleasing- Aktie 2006-2010 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Vor knapp einem Jahr übernahm der Leasingspezialist die Hamburger Privatbank Hesse Newman. Sie sollte helfen, das eigene Kerngeschäft, die Vermietung von Computern, Druckern oder Software, zu finanzieren. Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise, als viele Unternehmen um liquide Mittel rangen, war dies der richtige Schritt: Bis Ende September lag das Zinsergebnis von Grenkeleasing (54 Millionen Euro) um sechs Prozent über dem Vorjahr. Die Bank soll wachsen. Grenke will nicht nur das Angebot für Tages- und Festgeld von Privatkunden ausbauen, sondern auch Finanzierungen für kleine und mittlere Unternehmenskunden anbieten.

Kerngeschäft stabilisiert sich

Die neuen Bankgeschäfte halfen Grenke im vergangenen Jahr, den Rückgang im IT-Leasing abzufedern. Der Nettogewinn dürfte von 33 Millionen auf 26 Millionen Euro gesunken sein. Das ist angesichts des Konjunktureinbruchs 2009 ein gutes Ergebnis. Und 2010 wird besser ausfallen. Seit einigen Monaten stabilisiert sich das Kerngeschäft. Bis September lag es um ein Fünftel unter Vorjahr, im vierten Quartal nur noch um 9,5 Prozent. In den nächsten Monaten sollte das Neugeschäft den bisherigen Rückstand aufgeholt haben, das Geschäftsvolumen also wieder wachsen. Schon jetzt liegen die Anfragen für neue Leasingverträge um zehn Prozent über Vorjahr.

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