Aktientipp: Henkel: Gepflegte Marge

Aktientipp: Henkel: Gepflegte Marge

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Kursverlauf der Henkel-Aktie zwischen 2000 und 2009 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Henkel steht mitten in einer schwierigen Saison. Dank sinkender Rohstoffpreise und rechtzeitigen Gegenmaßnahmen dürften sich die Gewinnmargen des Konsumkonzern jedoch stabilisieren.

Wegen der schwachen Wirtschaftslage senkt die Ratingagentur Standard & Poor’s den Ausblick für den Konsumkonzern Henkel von "stabil" auf "negativ". Die Henkel-Manager selbst rechnen mit einer schwierigen Saison 2009. Aktionäre haben die schon: Der Henkel-Kurs hat sich binnen zwölf Monaten halbiert. Vor allem die Klebstoffsparte (fast 50 Prozent Umsatzanteil) wird wegen rückläufiger Bestellungen aus der Autoindustrie und von Elektroherstellern in diesem Jahr schlecht abschneiden. Waschmittel und Produkte zur Körperpflege (zusammen 50 Prozent des Umsatzes) dürften sich dagegen gut halten.

Im vierten Quartal noch zugelegt

Im bereits schwierigen vierten Quartal 2008 legten jedenfalls die Geschäftsvolumina um drei bis fünf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Vorsichtig gerechnet dürfte Henkel konzernweit nach 14,1 Milliarden Euro Umsatz 2008 in diesem Jahr wenigstens 13 Milliarden Euro schaffen. Vorübergehende Werksschließungen, Kurzarbeit, Einsparungen dank der Integration des letztjährigen Zukaufs National Starch und rückläufige Rohstoffpreise dürften aber die Gewinnmargen stabilisieren. Nach 2,26 Euro Gewinn je Aktie sollten es 2009 wenigstens 1,90 Euro werden. Die mit Abschlag gehandelten Stammaktien (nur die Vorzugsaktien sind im Dax) hätten damit nur eine neunfache Gewinnbewertung. Zu Kursen zwischen 16 und 18 Euro sind Henkel-Aktien interessant.

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