Aktientipp: KPN: Mehr als sieben Prozent

Aktientipp: KPN: Mehr als sieben Prozent

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Kursverlauf der KPN-Aktie 2008-2010 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Rigide Sparmaßnahmen beim niederländischen Telekommunikationsriesen KPN sorgen für ein Rekordergebnis und eine hohe Dividende.

Mit knapp 1,4 Milliarden Euro erzielte der niederländische Kommunikationsriese KPN im zweiten Quartal vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (Ebitda) mehr als erwartet. Obwohl das Festnetzgeschäft auf dem Heimatmarkt rückläufig ist, kann KPN mit gut 5,5 Milliarden Euro Ebitda in diesem Jahr ein Rekordergebnis erreichen. Verantwortlich dafür sind die Sparmaßnahmen, die Chef Ad Scheepbouwer vor gut einem Jahr einleitete, sowie die Expansion im internationalen Mobilfunkgeschäft. Wichtigster Ableger ist E-Plus, mit fast 20 Millionen Kunden die Nummer drei im deutschen Mobilfunkmarkt.

Stabile Dividende

Hier kam es nach einem schwachen Jahresstart im Frühjahr zu einer Erholung. Im zweiten Halbjahr sollen günstige Datenangebote und Multimediahandys neue Kunden anlocken. Bei der Versteigerung der ehemaligen Fernsehfrequenzen kam E-Plus zwar nicht wie geplant zum Zug, dafür fließt das Geld jetzt in den Ausbau der bestehenden Netze in den Großstädten. Das kommt dem wachsenden Geschäft mit Smartphones zugute.

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Die Geschäftsaussichten von KPN machen eine stabile und hohe Dividende möglich. Für 2010 soll es 80 Cent je Anteil geben, für 2011 kündigt Konzernlenker Scheepbouwer sogar 85 Cent an. Bei Aktienkursen um 11,20 Euro wären das mehr als sieben Prozent Rendite.

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