Aktientipp: Krones: Bücher gefüllt

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Kursverlauf der Krones-Aktie 2008-2010 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Krisenbedingt ist der Getränkemaschinenhersteller Krones 2009 in die roten Zahlen gerutscht. 2010 soll es wieder Gewinne und Dividende geben. Bestellungen aus dem Ausland schüren die Hoffnung.

Schneller als erwartet beendet der Getränkemaschinenhersteller Krones seine Kurzarbeit und kann die Produktion bald wieder gut auslasten. Nachdem die wichtigsten Kunden – Getränkekonzerne, Brauereien, Nahrungsmittelhersteller – im Krisenjahr 2009 ihre Bestellungen aufschoben, fahren sie nun ihre Investitionen wieder schrittweise hoch. Mittlerweile hat sich die Auftragslage so weit verbessert, dass Krones 2010 wieder in die Gewinnzone kommen dürfte. 2009 war das Familienunternehmen (53 Prozent der Aktien liegen bei der Gründerfamilie Kronseder) mit wahrscheinlich rund 20 Millionen Euro in die roten Zahlen gerutscht. Für 2009 dürfte es deshalb auch keine Dividende geben.

Sparmaßnahmen zeigen Wirkung

Die jüngsten Aufträge haben nicht nur mehr Volumen; Krones kann zunehmend auch wieder bessere Preise durchsetzen. Dazu greifen die vor einigen Monaten eingeleiteten Sparmaßnahmen. Vor allem der anteilige Aufwand der Personalkosten geht zurück.

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Krones kommt es zugute, dass fast 60 Prozent der Umsätze außerhalb Europas erzielt werden. Die lebhaften Bestellungen aus China, Afrika und Südamerika dürften Krones dann auch helfen, ab 2011 wieder an den bisherigen Rekordumsatz anzuknüpfen. Der lag 2008 bei 2,4 Milliarden Euro.

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