Aktientipp: Kuka: Großaktionär stockt auf

Aktientipp: Kuka: Großaktionär stockt auf

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Kursverlauf der Kuka-Aktie 2007-2010 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Der Maschinenbauer Kuka steckt mitten im Umschwung und plant für 2011 wieder mit Gewinnen. Anleger sollten es dem Großaktionär Grenzebach gleichtun und ihre Anteile aufstocken.

Der gefürchtete US-Investor Guy Wyser-Pratte reduziert seinen Anteil am Roboter-Spezialisten Kuka von 7,8 auf 4,7 Prozent. Im Gegenzug stockt der Maschinenbauer Grenzebach weiter auf und besitzt nun fast 30 Prozent der Kuka-Anteile. Grenzebach hat den Machtkampf um Kuka für sich entschieden, Till Reuter als Vorstandschef eingesetzt – und könnte bei Bedarf jederzeit auf mehr als 30 Prozent zielen. Dann müsste Grenzebach ein Übernahmeangebot vorlegen.

Kuka steck mitten im Umschwung

Grenzebach ist ein expansives Familienunternehmen aus Hamlar, 40 Kilometer nördlich von der Kuka-Zentrale in Augsburg. Das Unternehmen baut Maschinen für die Glas- und Baustoffindustrie; Kukas Kunden kommen vorwiegend aus der Autoindustrie. Kuka ist für Grenzebach also eine strategische Ergänzung in einem neuen Geschäftsfeld. Rechnet man beide Unternehmen zusammen, ergäbe das einen umfassenden Maschinenbaukonzern, dessen Jahresumsatz bei rund 1,5 Milliarden Euro liegen könnte.

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Kuka selbst steckt mitten im Umschwung. Nach 76 Millionen Euro Verlust 2009 dürfte das Minus in diesem Jahr nur noch einstellig ausfallen. Von 2011 an sind echte Gewinne möglich. Dank der lebhaften Automobil-Konjunktur gingen im ersten Halbjahr 17 Prozent mehr neue Aufträge ein. Die Finanzlage hat sich nach der Kapitalerhöhung vom Juni entspannt: Die Eigenkapitalquote stieg zur Mitte des Jahres von 22 auf 26 Prozent, die Schulden gingen von 94 Millionen auf 33 Millionen Euro zurück.

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