Aktientipp: Melco Crown: Stadt der Träume

Aktientipp: Melco Crown: Stadt der Träume

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Kursverlauf der Melco Crown-Aktie 2008-2010 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Auswahl)

Die strengen Einreisebestimmungen für Festlands-Chinesen nach Macau sind verdaut. Die Kasinos in der chinesischen Sonderzone machen wieder kräftig Umsatz. Besonders Melco Crown Entertainment profitiert vom Kasino-Aufschwung.

Die Kugel rollt wieder schneller in der ehemaligen portugiesischen Kolonie Macau. Die Kasinos in der seit 1999 zu China gehörenden Sonderzone dürften 2010 insgesamt 15 bis 20 Prozent mehr gegenüber 2009 einnehmen, als rund 15 Milliarden Dollar verspielt wurden. Damit sollte der Schock verdaut sein, den Peking 2008 mit der Verschärfung der Einreisebestimmungen für Festlands-Chinesen – zur Bekämpfung der Spielsucht – ausgelöst hatte. Chinesen dürfen legal nur in Macau zocken, der Markt wurde 2002 liberalisiert.

Umsatz steigt um 60 Prozent

Melco Crown Entertainment ist eine Partnerschaft zwischen dem australischen Glücksspiel-Milliardär James Packer und einer von Lawrence Ho geführten Holding aus Hongkong. Lawrence ist Sohn des legendären Stanley Ho, dessen Gesellschaft bis 2002 das Kasinomonopol in Macau hatte. Melco kaufte 2006 für 900 Millionen Dollar eine Subkonzession von Wynn Resorts und betreibt inzwischen drei Kasinos. Besonders das neue, 2,4 Milliarden Dollar teure City of Dreams profitiert vom Aufschwung. Melcos Nettoumsatz stieg im Schlussquartal 2009 um 60 Prozent auf 400,2 Millionen Dollar. Wegen der Anlaufkosten stand unter dem Strich noch ein Nettoverlust von 89,7 Millionen Dollar.

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