Aktientipp: Merck: Hoffnung für 2010

Aktientipp: Merck: Hoffnung für 2010

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Kursverlauf der Merck-Aktie 2007-2009 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Der Darmstädter Chemie- und Pharmariese Merck hofft für 2010 auf eine satte Umsatzsteigerung. Anleger dürfen sich dann über eine Rekordausschüttung freuen.

Der US-Spezialglashersteller Corning verdiente im ersten Quartal mehr als erwartet und erhöhte zugleich seine Prognosen. Das hilft auch der Aktie des Darmstädter Chemie- und Pharmaunternehmens Merck, weltweit Nummer eins bei Flüssigkristallen, dem wichtigsten Rohstoff für Computerdisplays und Flachbildschirme. Nach dem Einbruch Anfang 2009 zeichnet sich bei Flüssigkristallen eine Stabilisierung ab. 2008 holte Merck hier rund 40 Prozent des operativen Gewinns.

Neues Mittel gegen Multiple Sklerose soll Umsatz ankurbeln

Stabil verläuft das Pharmageschäft. Mercks wichtigste Medikamente – Rebif gegen die Nervenkrankheit multiple Sklerose und Erbitux gegen Krebs – legen zweistellig zu. Erbitux bekam gerade von der britischen Gesundheitsbehörde eine erweiterte Anwendungsempfehlung bei Darmkrebs. Neuer Hoffnungsträger ist Cladribin gegen multiple Sklerose. Bisher wurden MS-Medikamente gespritzt, Cladribin wäre die erste Tablette. 2010 soll sie auf den Markt kommen und geschätzt 500 Millionen bis 1,5 Milliarden Euro Jahresumsatz bringen.

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Merck hat eine gute Chance, nach einem moderaten Gewinnrückgang in diesem Jahr (von 5,70 Euro je Aktie auf 5,40 Euro) ab 2010 mit mehr als sechs Euro je Anteil einen Rekordgewinn einzufahren.

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