Aktientipp: Merck & Co.: Gute Besserung

Aktientipp: Merck & Co.: Gute Besserung

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Kursverlauf der Merck & Co. Aktie 2007-2009 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Seit der Ankündigung der Übernahme von Shering-Plough im März läuft die Aktie des US-Pharmariesen Merck & Co. besser als die der Konkurrenz. Eine neue Gerichtsentscheidung könnte bald der Aktie weiteren Schub geben und den Kurswiderstand von 31 Dollar brechen.

Zwischen September 2001 und Juni 2008 machte es wenig Sinn, dauerhaft in US-Pharmaaktien zu investieren. Der 21 Aktien umfassende Branchenfonds HOLDRS Pharmaceutical verlor über diesen Zeitraum 30 Prozent gegenüber einem Plus von 33 Prozent beim breiten US-Aktienindex S&P 500. Mit dem Übergang der Börsen in den Ausverkauf Mitte 2008 legte die relative Stärke von Pharmaaktien gegenüber dem Gesamtmarkt aber sprunghaft zu.

Merck läuft besser als die Branche

Während der S&P 500 gegenüber Juni 2008 noch 26 Prozent unter Wasser steht, sind es bei Big Pharma nur 6 Prozent. In der jüngsten Rally nahm die relative Stärke von Big Pharma zwar leicht ab. Der langfristige Trend hat aber nach oben gedreht. Das gilt auch für die Aktie von Merck & Co., die seit der Ankündigung der Übernahme von Schering-Plough im März besser als die Branche läuft und gleichauf mit dem Gesamtmarkt zulegte. Relative Stärke garantiert zwar noch keine absoluten Gewinne, erhöht aber die Chancen. Ein charttechnisches Kaufsignal für Merck wäre der Ausbruch über den Kurswiderstand bei 31 Dollar. Schub geben könnte die Nachricht, dass ein US-Bundesgericht die Produktion eines Nachahmerpräparats des Asthmamittels Singulair untersagte.

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