Aktientipp: Novartis: Eingeimpfter Stoff

Aktientipp: Novartis: Eingeimpfter Stoff

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Kursverlauf der Novartis-Aktie 2007-2009 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Gute Zeiten für Aktionäre des Schweizer Pharmariesen Novartis. Langsam zeigt sich, dass der Pessimismus der vergangenen zwei Jahre stark übertrieben war.

Ängste vor einem schwächeren Pharmageschäft drückten die Aktie von Novartis in den vergangenen zwei Jahren um mehr als 40 Prozent. Nun aber zeigt sich, dass der Pessimismus übertrieben war. Mit 42 Milliarden Dollar Umsatz und 3,90 Dollar Gewinn je Aktie könnten die Schweizer in diesem Jahr sogar Rekordzahlen erreichen.

Das Medikamentengeschäft läuft besser als erwartet. Im März gab die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA grünes Licht für das neue Krebsmedikament Afinitor, die Erlaubnis in der EU dürfte bald folgen. Im Juli bekam Novartis die Zulassung für den Blutdrucksenker Tekturna.

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Geschäft mit der Schweinegrippe

Im Vergleich zur Konkurrenz hat Novartis einen überdurchschnittlich hohen Anteil junger Medikamente im Programm, etwa Exforge gegen zu hohen Blutdruck oder Lucentis gegen Augenleiden. Damit ist das angepeilte hohe einstellige Wachstum im Pharmageschäft realistisch. Deutlich zulegen wird das Geschäft mit der Schweinegrippe. Von den USA hat Novartis einen Milliardenauftrag erhalten, mit mehr als 30 Staaten laufen Gespräche über Impfstofflieferungen. Sollte der Dollar nachgeben, bekommen die Novartis-Zahlen einen Schub – die Schweizer bilanzieren in der US-Währung, wickeln aber zwei Drittel ihres Geschäfts außerhalb der USA ab.

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