Aktientipp: Rhön-Klinikum: Kauf auf Rezept

Aktientipp: Rhön-Klinikum: Kauf auf Rezept

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Kursverlauf der Rhön-Klinikum-Aktie 2008-2010 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Nach einer neuen Studie steht in diesem Jahr jedes vierte Krankenhaus am Rand einer Pleite. Käufer wie Rhön-Klinikum haben deshalb reichlich Auswahl und das nötige Ubernahmekapital.

Gut 450 Millionen Euro spülte eine Kapitalerhöhung im vergangenen Sommer in die Kasse, weitere 400 Millionen Euro werden neue Anleihen einbringen, die Rhön-Klinikum demnächst anbietet. Der Krankenhauskonzern aus Bad Neustadt an der Saale bereitet sich auf mehrere Übernahmen vor.

Das Umfeld für Zukäufe ist günstig. Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung rechnet damit, dass in diesem Jahr jedes vierte der rund 2000 deutschen Krankenhäuser an den Rand der Pleite geraten könnte. Käufer wie Rhön-Klinikum haben reichlich Auswahl.

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Der Gesamtumsatz klettert

Bis Ende des Jahres könnte der Konzern von derzeit 53 Kliniken auf fast 60 Häuser anwachsen. Der Gesamtumsatz dürfte dann von 2,3 Milliarden Euro auf 2,5 Milliarden klettern, der Gewinn von 132 Millionen Euro auf über 140 Millionen.

Die Finanzkraft hilft, Durststrecken nach dem Einstieg zu überstehen. Wie bei der Uniklinik Gießen-Marburg, die vor vier Jahren in den Rhön-Verbund kam, bis 2009 aber aus einer halben Milliarde Euro Umsatz erst fünf Millionen Euro Gewinn holte. Bis 2011 soll Gießen-Marburg so rentabel werden wie die anderen Rhön-Krankenhäuser. Geht das auf, wären das für den Konzern an die 25 Millionen Euro Zusatzgewinn.

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