Aktientipp: Sartorius: Feine Waagen

Aktientipp: Sartorius: Feine Waagen

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Kursverlauf der Sartorius-Aktie 2007-2010 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Das Familienunternehmen Sartorius startet nach dem katastrophalen 2009 in diesem Jahr eine Aufholjagd. Die Vorzugsaktie ist zwar nicht ganz billig - wird an der Börse jedoch unterbewertet.

Nachdem der Konjunktureinbruch das Familienunternehmen Sartorius im vergangenen Jahr mit 7,3 Millionen Euro in die roten Zahlen drückte, läuft nun die Aufholjagd. Verantwortlich für den Dreh sind vor allem die Sparmaßnahmen im Geschäftsbereich Mechatronik. Hier gingen die Bestellungen für Produkte wie feine Waagen oder Feuchtigkeitsmessapparate im vergangenen Jahr so stark zurück, dass jede siebte Stelle in dieser Sparte gestrichen wurde. Der Aufwand für die Sparmaßnahmen belastete das abgelaufene Geschäftsjahr. Dafür ist von 2010 an eine Kostenentlastung von rund 30 Millionen Euro pro Jahr möglich.

Führend bei Einwegprodukten

Sartorius sollte seine Stärke als Zulieferer für die biopharmazeutische Industrie wieder ausspielen. In diesem Geschäft, das zwei Drittel des Konzernumsatzes ausmacht, profitieren die Göttinger davon, dass in der Produktion von Arzneimitteln immer mehr Einwegprodukte eingesetzt werden. Sartorius ist hier weltweit führend.

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Sartorius-Vorzugsaktien sind zwar nicht billig; dennoch liegt die Marktkapitalisierung der Stamm- und Vorzugsanteile (385 Millionen Euro) unter dem Börsenwert, den allein die Biotech-Tochter Stedim (Sartorius Anteil 475 Millionen Euro) auf die Waage bringt.

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