Aktientipp: Sartorius: Mit Kick in tiefschwarze Zahlen

Aktientipp: Sartorius: Mit Kick in tiefschwarze Zahlen

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Grafik: Kursverlauf der Sartorius-Aktie 2007-2010

Der Laborzulieferer Sartorius ist raus aus den roten Zahlen. Das könnte bald auch der Aktie zugute kommen.

Erst steigt der Kurs, dann werden die entsprechenden Zahlen nachgeliefert. Gut antizipierte die Börse diese Entwicklung beim Laborzulieferer Sartorius. 2009 rutschten die Göttinger in die roten Zahlen, dieses Jahr schreiben sie wieder tiefschwarze Zahlen und könnten sogar einen RekordjSartorius AGahresüberschuss schaffen. Anleger, die im Sommer 2009 rechtzeitig auf den Turnaround setzten, liegen mit der Vorzugsaktie bereits knapp 200 Prozent vorn.

Zwar könnte der Kurs nach seinem jüngsten Sprung erst einmal eine Atempause einlegen, er hat aber noch eine Menge Luft. Dafür spricht, dass die Göttinger in den ersten neun Monaten dieses Jahres mit 27 Millionen Euro Nettogewinn schon annähernd den Rekord aus dem Gesamtjahr 2007 eingestellt haben, der Kurs aber noch gut die Hälfte unter seinem 2007er-Hoch liegt. Seinerzeit fielen nach zwölf Monaten 30,3 Millionen Euro Gewinn an.

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Gute Aussichten für 2011

Auch eine Dividendenerhöhung sollte schon so gut wie sicher sein. Für die vergangenen beiden Jahre schüttete Sartorius 42 Cent je Vorzugsaktie aus, für das Top-Jahr 2007 waren es 68 Cent. Schätzungen für 2010 belaufen sich auf 55 Cent, was einer Ausschüttungsrendite von 2,4 Prozent entspräche. Für das kommende Jahr sind die Aussichten gut: Die stabile Biotech-Sparte geht mit einem wechselkursbereinigten Auftragsplus von 6,4 Prozent nach neun Monaten in die kommenden Quartale, die konjunkturreagible Mechatroniksparte gibt den Kick mit einem Auftragsplus von 14,1 Prozent.

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