Aktientipp: SGL Carbon: Nahe dem Tiefpunkt

Aktientipp: SGL Carbon: Nahe dem Tiefpunkt

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Kursverlauf der SGL Carbon Aktie zwischen 2007 und 2009 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Der massive Rückgang der Stahlproduktion wird den Gewinn von SGL Carbon in diesem Jahr erheblich belasten. Dennoch: Dank Eigenkapital und neuen Großinvestors ist die Aktie interessant.

Der massive Rückgang der Stahlproduktion wird den Gewinn von SGL Carbon in diesem Jahr erheblich belasten. Rund die Hälfte des Umsatzes macht SGL mit Grafitelektroden, die vor allem bei der Elektrostahl-Produktion eingesetzt werden. Jetzt spricht einiges dafür, dass die Gewinne ihren Tiefpunkt erreicht haben. Der Stahl-Branchenverband rechnet damit, dass die deutsche Stahlproduktion in diesem Jahr etwa um ein Viertel niedriger ausfällt als 2008. Nach dem 50-prozentigen Einbruch im April könnte die Branche damit das Schlimmste überstanden haben.

Milliardärin Klatten will ihren Anteil aufstocken

Da die Stahlkocher ihre Lagerbestände an Elektroden weit zurückgefahren haben, könnten schnell neue Bestellungen bei SGL eingehen. Vielversprechend ist der Geschäftsbereich Kohlenstoff. Die stabilen Carbonfasern werden von immer mehr Industrien eingesetzt, etwa in Rotorblättern für Windkraftwerke oder als leichte Bauteile in Autos oder Flugzeugen. Der Umsatzanteil von Carbon könnte in diesem Jahr etwa bei einem Viertel liegen. Mit einer Eigenkapitalquote von 43 Prozent ist SGL solide finanziert. Dass Susanne Klatten aus der Industriellen-Dynastie Quandt im März mit acht Prozent einstieg, ist ein gutes Zeichen. Zum einen spricht die Milliardärin davon, ihren Anteil auf knapp 25 Prozent aufzustocken; zum anderen ist sie dafür bekannt, an Beteiligungen viele Jahre festzuhalten.

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