Aktientipp: Swiss Prime Site: Rendite von oben

Aktientipp: Swiss Prime Site: Rendite von oben

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Kursverlauf der Swiss Prime Site-Aktie 2008-2010 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Der Schweizer Immobilienmarkt ist im Aufschwung. Ganz deutlich bekommt das der Branchenprimus Swiss Prime Site zu spüren.

Mit 126 Metern wird der Prime Tower in Zürich das höchste Gebäude der Schweiz. Auf 36 Stockwerken wird er 40.000 Quadratmeter Mietfläche bieten. Im Frühjahr 2011 soll das neue Flaggschiff-Gebäude des Schweizer Immobilienkonzerns Swiss Prime Site bezugsfertig sein. Für zwei Drittel der Büros sind die Mietverträge schon unter Dach und Fach.

Der Schweizer Immobilienmarkt ist im Aufschwung. Anleger schätzen die Stabilität des Landes, die solide Währung – und angesichts von Schuldenkrise und Inflationsängsten haben Substanzwerte ohnehin Hochkonjunktur.

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200 Millionen Franken Reingewinn

Swiss Prime Site ist der größte Immobilienkonzern der Schweiz. In seinem Besitz sind vor allem gewerbliche Immobilien. 38 Prozent der Immobilien liegen in Zürich, 22 Prozent in Genf und sieben Prozent in Bern. Dieser Mix lohnt sich. Die Leerstandsrate dürfte in diesem Jahr nur bei vier bis fünf Prozent liegen.

Den Sprung an die Spitze des Schweizer Immobilienmarkts schaffte Swiss Prime durch die Übernahme des Konkurrenten Jelmoli. Der Wert der Liegenschaften kletterte dadurch von 3,8 Milliarden Franken auf 8,1 Milliarden, die vermietbaren Flächen verdoppelten sich auf 1,5 Millionen Quadratmeter. Die Integration von Jelmoli soll die Kosten jährlich um 35 Millionen senken und zusätzlich 15 Millionen Einnahmen bringen. Der Reingewinn dürfte in diesem Jahr ein gutes Stück über den 188 Millionen Franken des Vorjahres liegen. Damit wird die Ausschüttung stabil bleiben, Anleger bekommen mehr als fünf Prozent Rendite. Zu Kursen um 63 Schweizer Franken sind Swiss-Prime-Aktien ein langfristiges Investment. Zwar pendeln die Papiere leicht über dem Nettoinventarwert pro Aktie, der – nach Abzug latenter Steuern – bei rund 60 Franken liegt. Allerdings ist hierbei eine der wertvollsten Immobilien des Konzerns, das Jelmoli-Warenhaus in Zürich, nicht komplett eingerechnet.

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