Aktientipp: Uranium One: Nuklear-Kasachen

Aktientipp: Uranium One: Nuklear-Kasachen

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Kursverlauf der Uranium One-Aktie 2008/2009 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Ein neuer Vertrag könnte dem Uranförderer Uranium One vor allem in Kasachstan neue Kapazitäten erschließen. Klappt es mit dem Vertag, hat die günstig bewertete Aktie gute Chancen.

Zwei Drittel der weltweiten Uranproduktion kommen aus nur acht Minen. Entsprechend negativ auf das Uranangebot wirken sich Produktionsausfälle in großen Minen aus, wie jetzt in der australischen Olympic Dam von BHP Billiton. Die drittgrößte Uranmine weltweit produziert derzeit nur ein Viertel der normalen Fördermenge. Dringend benötigter Nachschub aus neuen Projekten verzögert sich immer wieder.

Förderung in Kasachstan steigt stark

Aktuell deckt die weltweite Produktion zwei Drittel des Bedarfs, der Rest kommt aus ausgemusterten Nuklearwaffen. Doch laut Internationaler Atomenergiebehörde wird dieses Angebot bis 2020 stark zurückgehen. Am schnellsten wächst die Förderung in Kasachstan, wo 15 Prozent der weltweiten Vorkommen lagern. Uranium One, mit 2,9 Millionen Pound Förderung weltweit Nummer neun, ist mit dem kasachischen Staatskonzern Kazatomprom an drei Minen im Land beteiligt. Klappt es mit dem Vertrag für eine vierte, stiege die Uranium One zurechenbare Förderkapazität bis 2010 von 3,5 auf 7,5 Millionen Pound. Indirekt beteiligt an Uranium One sind Russland und Japan mit je 16,6 Prozent. Gemessen an den Vorkommen kostet die Aktie 60 Prozent weniger als der Weltmarktführer Cameco.

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