Aktientipp: Uranium Participation: Tragfähiger Boden

Aktientipp: Uranium Participation: Tragfähiger Boden

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Kursverlauf der Uranium Participation-Aktie 2005-2010 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Die kanadische Investmentgesellschaft Uranium Participation trotzt der Angebotslücke auf dem Uranmarkt mit hohen Eigenreserven. Das könnte bald die Aktie beflügeln.

Weltweit sind derzeit 439 Atomkraftwerke am Netz, 59 im Bau und 149 in der Planung. Vor allem China und Indien forcieren ihre Atomenergieprogramme. In beiden Ländern liegt der Anteil der Nuklearstromproduktion am gesamten Stromangebot erst bei jeweils etwa zwei Prozent, im weltweiten Durchschnitt sind es gut 15 Prozent. Uran ist der wichtigste Brennstoff für den Betrieb von Atomkraftwerken. Die Kraftwerksbetreiber sichern sich ihr Material meist über langfristige Verträge. Nur gut ein Zehntel wird auf dem Spotmarkt gehandelt. Zwischen 2001 bis Juni 2007 verteuerte sich dort ein Pound (454 Gramm) Uranoxid (U3O8) von 7 auf knapp 136 US-Dollar. In der Endphase trieben Hedgefonds den Preis. Die Blase platzte. Der Spotmarktpreis brach bis April 2009 um gut 70 Prozent auf 40 Dollar ein. Sämtliche Erholungsversuche scheiterten seither. Doch nun hat es den Anschein, als sei bei 40 Dollar ein tragfähiger Boden eingezogen – möglicherweise die Basis für eine langfristige Trendwende nach oben.

Hoher Uranbedarf sorgt für Angebotslücke

Der steile Uranpreisanstieg bis 2007 hat für eine deutliche Ausweitung der weltweiten Minenproduktion gesorgt. Für 2010 rechnet die World Nuclear Association (WNA) mit 55.000 Tonnen, 2006 waren es gut 39.000 Tonnen. Doch selbst das höhere Minenangebot reicht nicht aus, um den jährlichen Bedarf zu decken. Noch lässt sich die Angebotslücke, die 2009 bei 24 Prozent der Nachfrage lag, durch überirdische Bestände decken, zum Beispiel durch bei Versorgern und Militärs gebunkertes Uran. Bis 2015 rechnet die WNA mit einem globalen Bedarf von 77.000 Tonnen. Der aber müsste dann nahezu komplett von den Minen gedeckt werden. Entsprechend anfällig, also preistreibend, könnte der Uranmarkt reagieren bei Produktionsausfällen in bestehenden Minen oder bei Verzögerungen beim Bau neuer Minen. Auf einen steigenden Uranpreis können Investoren setzen mit der Aktie von Uranium Participation. Die Kanadier kaufen seit 2005 Uran in Form von Uranoxid (U3O8) und -Uranhexaflorid (HF6) auf. Nach der Übernahme von Uranium Limited lagern aktuell Bestände im Wert von gut 560 Millionen Dollar ein. Auf dem aktuellen Kursniveau zahlen Anleger nur einen minimalen Aufschlag auf den Netto-inventarwert (NAV). Dieser lag zuletzt bei 6,01 kanadischen Dollar pro Aktie.

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