Alt-A: Neue Vokabel für Anleger

Alt-A: Neue Vokabel für Anleger

Anleger werden sich, nach "Subprime", an eine neue Vokabel gewöhnen müssen - sogenannten Alt-A-Papiere.

Alt-A-Hypotheken sind Hypotheken mittelprächtiger Schuldner, die in den USA vergeben wurden. In der Summe haben US-Banken mehr als doppelt so viel Alt-A wie Subprime vergeben.

Inflationsbedingt steigende Zinsen und vor allem der Wertverfall der Häuserpreise machen sich jetzt auch im mittleren Segment bemerkbar. Seit einem Jahr sind die US-Immobilienpreise, gemessen am Shiller-Index, landesweit um 15 Prozent gefallen.

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Deutsche-Bank-Star-Investmentbanker Anshu Jain erwartet in diesem Jahr noch mal einen Rückgang in dieser Dimension - und bereitet die Börsen vorsichtig auf Alt-A-Abschreibungen der Deutschen Bank vor.

Zeitgleich mit Jains Frankfurter Schwarzmalereien kommt JP Morgan mit einer Studie zur Deutschen Bank.

Fazit: Abschreibungen über weitere 3,6 Milliarden Euro. Das klingt alles deutlich schlechter als der von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann seit Anfang Mai unverdrosssen verkündete Anfang vom Ende der Finanzkrise. Das von Ackermann zitierte Ende könnte ein sehr langes und quälendes werden.

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