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Arbeitsagentur: Sinkende Arbeitslosenzahlen erwartet

von afp Quelle: Handelsblatt Online

Laut Bundesarbeitsagentur soll es in den kommenden Monaten einen weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit geben. Für die Arbeitsagentur erwartet Behördenchef Weise im laufenden Jahr ein Defizit von einer Milliarde Euro.

Die Arbeitsagentur rechnet mit weniger Arbeitslosigkeit. Quelle: handelsblatt.com
Die Arbeitsagentur rechnet mit weniger Arbeitslosigkeit. Quelle: handelsblatt.com

Trotz trüberer Konjunkturaussichten rechnet der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, in den kommenden Monaten mit einem weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit. Das Tempo werde sich zwar verlangsamen, „eine Katastrophe am Arbeitsmarkt“ sei aber nicht zu befürchten, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom Samstag. „Im günstigsten Fall kann auch mal ein Monatswert erreicht werden, der sich 2,6 Millionen nähert“, ergänzte Weise mit Blick auf die Zahl der Arbeitslosen. Im September waren knapp 2,8 Millionen Menschen in Deutschland erwerbslos gewesen.

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Forderungen nach einer Verlängerung der Sonderregeln für Kurzarbeit wies Weise zurück. „Leider würden wir in einer neuen Krise Kurzarbeit nicht aus eigener Kraft so finanzieren können wie 2008“, sagte er der Zeitung. Die Rücklagen seiner Behörde in Höhe von 17 Milliarden Euro seien aufgebraucht, im laufenden Jahr werde die Arbeitsagentur voraussichtlich mit einem Defizit von mehr als einer Milliarde Euro abschließen. Auch eine Erhöhung des Beitragssatzes zur Arbeitslosenversicherung lehnte Weise ab. „In dieser schwierigen Lage kann man aus meiner Sicht keine Erhöhung von Steuern oder Beiträgen empfehlen“, sagte er.

 

1 KommentarAlle Kommentare lesen
  • 23.10.2011, 06:46 UhrAnonymer Benutzer: Joselyn

    ist das schon das Weihnachtsmärchen ? Ende des Jahres haben viele staatliche betriebe noch Gelder übrig. Damit werden dann bei der Agentur für Arbeit noch die Leute in unsinnige "Maßnahmen" gesteckt, damit sie rausgerechnet werden können und die bundesagentur für das nächste Jahr seine Zuschüsse wieder erhält.

    Ein Teil der Arbeitslosen werden dann über die Zeitarbeit wieder in irgendwelche billig-Saison-Jobs vermittelt.

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