BASF: Ciba als Zugabe

BASF: Ciba als Zugabe

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Kursentwicklung der BASF-Aktie zwischen 2003 und 2008 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Für 3,8 Milliarden Euro will der Chemiekonzern BASF den Schweizer Spezialchemiker Ciba übernehmen.

Die Ludwigshafener, weltweit die Nummer eins der Chemiebranche, wollen sich damit vor allem bei Kunststoffzusätzen, Lacken und im Geschäft mit Wasserchemikalien verstärken. Wenn nichts dazwischenkommt, ist die Übernahme bis Ende des ersten Quartals 2009 abgeschlossen.

Mit den gut vier Milliarden Euro Geschäftsvolumen von Ciba dürfte BASF im nächsten Jahr auf einen Gesamtumsatz von fast 70 Milliarden Euro kommen. BASF-Chef Jürgen Hambrecht erwartet ab 2010 einen Gewinnbeitrag von Ciba. Immerhin, schon bisher arbeiteten beide erfolgreich zusammen. Nach vorsichtigen Schätzungen dürfte der BASF-Gewinn im nächsten Jahr auf rund fünf Euro je Aktie klettern.

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Damit hätten BASF-Aktien ein KGV von etwa sieben. Zudem dürfte es weiterhin mindestens 1,95 Euro je Aktie Dividende geben, bei Kursen um 35 Euro eine Rendite von 5,5 Prozent. Mehr als 3,8 Milliarden Euro wollen die BASF-Manager für die Schweizer nicht zahlen.

Damit machen sich die Ludwigshafener nicht erpressbar, sollten einige Ciba-Aktionäre versuchen, mehr herauszuholen. Ciba ist für BASF eine interessante Zugabe – aber auch ohne Ciba wäre BASF mit seinem umfangreichen Programm an Chemikalien bis hin zum Geschäft mit Öl und Gas (Wintershall) und Pflanzenschutz gut aufgestellt.

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