BB Biotech: Anlage für viele Jahre

BB Biotech: Anlage für viele Jahre

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Kursverlauf der BB Biotech zwischen 2006 und 2008 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

An der Börse gibt es BB Biotech mit einem Abschlag von 16 Prozent. Allerdings birgt der schwache Dollar Risiken.

Die Pharma-Multis sitzen auf hohen Barreserven und fahren immer noch milliardenschwere Cash- Flows ein. Diese Mittel setzen sie nun ein, um über Zukäufe im Biotech-Bereich die Lücken in der eigenen Produktpipeline zu füllen und sich gegen den Patentablauf wichtiger Produkte zu wappnen. Biopharmazeutika haben auf dem Pharmamarkt mittlerweile einen Marktanteil von 15 Prozent – mit steigender Tendenz: Die Hälfte aller neuen Medikamente kommt bereits aus Biotech-Schmieden. Für die zahlt Big Pharma jetzt üppige Aufschläge.

Für kleinere Gesellschaften liegen die Übernahmeprämien inzwischen bei etwa dem Doppelten des Kurses vor Abgabe des Angebots. Auch bei den jüngsten Milliarden-Übernahmen waren die Aufschläge beachtlich. Eisai und Takeda aus Japan zahlten für die US-Gesellschaften MGI und Millennium Prämien von 39 und 53 Prozent. Bristol-Myers bietet für Imclone-Aktien gerade 30 Prozent Kursaufschlag. So verlockend das ist – einzelne Biotech-Aktien sind riskant; Durchbruch und Absturz liegen nah beieinander. Die Schweizer BB Biotech bietet Streuung über ein aktiv verwaltetes Portfolio aus fünf bis acht Kernbeteiligungen sowie 15 bis 25 kleineren Gesellschaften. An der Börse gibt es BB Biotech mit einem Abschlag von 16 Prozent auf den inneren Wert des Portfolios. Malus ist das Dollar-Risiko: Zu zwei Dritteln besteht das Portfolio aus US-Unternehmen.

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