Belgacom: Im Ausland wachsen

Belgacom: Im Ausland wachsen

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Entwicklung der Belgacom zwischen 2004 und 2008 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Auch wenn der letztjährige Umsatz in diesem Jahr knapp verfehlt werden dürfte: Aktien des belgischen Telekommunikationskonzerns Belgacom sind für Anleger sehr interessant.

Für 207 Millionen Euro übernimmt der belgische Telekommunikationskonzern Belgacom den Luxemburger Ableger des schwedischen Mobilfunkbetreibers Tele 2. Die Belgier ergänzen damit das Geschäft ihres IT-Dienstleisters Telindus. Der Ausbau von Mobilfunk und Services jenseits der Landesgrenzen wird für Belgacom immer wichtiger. Denn der Rückgang im heimischen Telefongeschäft ist ungebrochen. Zum Teil kann Belgacom das mit neuen Kunden im Breitband-Internet und beim Fernsehen via Telefonleitung abfangen.

Doch unterm Strich dürften die Belgier den letztjährigen Umsatz von 6,06 Milliarden Euro in diesem Jahr verfehlen und bei knapp sechs Milliarden landen. Beim Gewinn je Aktie dürften nach dem 15-prozentigen Rückgang im ersten Halbjahr etwa 2,60 Euro übrig bleiben. In den vergangenen drei Jahren schüttete Belgacom im Durchschnitt zwei Drittel der Gewinne an die Aktionäre aus. Rechnerisch wären das für 2008 rund 1,70 Euro. Bei Aktienkursen von 26 Euro ergäbe das eine Rendite von 6,5 Prozent. Weitere Impulse könnten Belgacom-Aktien (Börsenwert 8,9 Milliarden Euro) durch eine Übernahme-Spekulation bekommen.

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Vor allem große Spieler der Branche müssen expandieren. Nachdem die finnische Telia Sonera vor Kurzem ein Übernahmeangebot der France Télécom ablehnte, erscheint Belgacom nun noch einen Tick interessanter.

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