Bijou Brigitte: Hohe Marge und viel Eigenkapital

Bijou Brigitte: Hohe Marge und viel Eigenkapital

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Kursverlauf der Bijou Brigitte-Aktie zwischen 2006 und 2009 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Trotz Krise lief das Weihnachtsgeschäft mit Schmuck nicht schlecht. Börsianern ist das nicht entgangen: Nach mehr als 70 Prozent Kursverlust binnen zwei Jahren zeichnet sich bei der Aktie des Schmuck-Discounters Bijou Brigitte eine Bodenbildung ab.

Mit 1050 Standorten in Europa (ein Drittel davon in Deutschland) ist Bijou Marktführer bei Modeschmuck. Gerade in schwierigen Zeiten, in denen Verbraucher jeden Euro zweimal umdrehen, dürften günstige Produkte ihre Vorteile ausspielen. Bis Ende September machte Bijou 270 Millionen Euro Umsatz, drei Prozent mehr als in der Vorsaison. Selbst wenn es im vierten Quartal etwas weniger als die 106 Millionen Euro des Vorjahres geworden sein sollten, dürfte Bijou mit rund 370 Millionen Euro das Rekordniveau des Vorjahres erreicht haben.

Der Nettogewinn dürften gegenüber dem Vorjahr (80 Millionen Euro) wahrscheinlich leicht gesunken sein. Bis September lag Bijou vier Prozent unter Vorjahr. Vorsichtig gerechnet sollte 2008 eine sehr ansehnliche Nettomarge von 20 Prozent hängen bleiben. Der taxierte Gewinn je Aktie von rund neun Euro reicht, um die Dividendenerwartung von sechs Euro zu schaffen – gut sieben Prozent Rendite. Ein weiteres Plus: die Eigenkapital-quote von mehr als 80 Prozent.

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