BMW: Rendite im Visier

BMW: Rendite im Visier

Der bayrische Autobauer hat ein schwieriges Jahr vor sich: Hohe Stahlpreise, schwacher Dollar und angeschlagene US-Wirtschaft drücken auf das Geschäft. Allerdings sind BMW-Aktien schon stark gefallen, sie verloren binnen sechs Monaten ein Drittel ihres Wertes.

An der Börse bringt BMW noch rund 21 Milliarden Euro auf die Waage. Das ist nicht viel mehr als ein Drittel des erwarteten Jahresumsatzes von 58 Milliarden Euro – und entspricht etwa dem bilanziell ausgewiesenen Eigenkapital. Mit Nachdruck geht das Management nun ihr Hauptproblem an, die hohen Kosten.

Von weltweit 108.000 Stellen werden 8000 abgebaut. Der Einkauf bei Zulieferern wird stärker in den Dollar-Raum verlegt. Die Produktion im US-Werk Spartanburg soll von 160.000 Fahrzeugen pro Jahr auf 240.000 hochgefahren werden. 2007 kostete der schwache Greenback die Bayern 517 Millionen Euro.

Anzeige

Unterm Strich dürfte BMW in den nächsten Jahren die Nettorendite von derzeit knapp sechs auf gut acht Prozent erhöhen. Wer auf Stimmrechte keinen Wert legt, kauft Vorzugsaktien von BMW. Ihr Abschlag gegenüber den Stammaktien beträgt fast 20 Prozent.

Selbst wenn BMW 2008 nur die Prognosen der Skeptiker schafft und je Aktie vier Euro verdient, läge das KGV der Vorzüge bei nur sieben. Dazu gibt es 1,08 Euro je Aktie an Dividende, eine Rendite von fast vier Prozent.

Anzeige

Twitter

Facebook

Google+

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%