Börsentrend: Bullenmärkte sind nicht einbruchsicher

Börsentrend: Bullenmärkte sind nicht einbruchsicher

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Trends der Woche: Entwicklung der wichtigsten Finanzmarkt-Indikatoren

2009 stieg an den Börsen so ziemlich alles, abgesehen vom Dollar. Gerade weil alles so einfach war, sollten Anleger 2010 aufpassen. Vorübergehend könnte es nämlich genau andersrum laufen.

2009 war es rückblickend einfach, an den Märkten Geld zu verdienen – vorausgesetzt, aus dem vorangegangenen Absturz blieb noch etwas übrig zum Investieren. Schließlich ist so ziemlich alles gestiegen, von Aktien über Edelmetalle und Rohstoffe bis hin zu Unternehmensanleihen. Gefallen sind nur der Dollar und langfristige Staatsanleihen. Dass sich die staatlichen Schuldpapiere trotz der globalen Emissionsflut immer noch behauptet haben, ist Verdienst der Notenbanken. Diese kaufen die Papiere entweder selbst oder lassen kaufen, über Investmentbanken, an die das Geld gratis ausgeteilt wird.

Der Rest taucht ab

Der Anstieg des Goldpreises zeigt aber, dass der Nimbus von Staatsanleihen als sicherer Hafen leidet. Behauptet sich der Goldpreis über 1000 Dollar, könnte sich der Ausbruch über diese Marke als ähnlich wegweisend erweisen wie Anfang der Achtziger der Ausbruch des Dow Jones über die 1000. Aber: Noch steht für Gold ein Test der jetzt als Unterstützung wirkenden 1000er-Marke aus. Kein Trend läuft linear. Selbst starke Bullenmärkte sind nicht vor Einbrüchen sicher. Gerade weil alles so einfach war, sollte man 2010 aufpassen. Vorübergehend könnte es nämlich genau andersrum laufen, also: Starker Dollar, stärkere Anleihen – und der Rest taucht ab.

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