Bristol-Myers Squibb: Cash gegen die Krise

Bristol-Myers Squibb: Cash gegen die Krise

Bild vergrößern

Kurstentwicklung der Bristol-Myers Squibb-Aktie 2007/2008 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Jeder zweite der 15 weltgrößten Pharmakonzerne hebt derzeit seine Umsatzprognose an. Offensichtlich ist die Branche ziemlich krisenresistent. Auch das US-Pharmaunternehmen Bristol-Myers Squibb (BMS) ist nach einem Umsatzanstieg von 14 Prozent im dritten Quartal 2008 auf dem Weg zu einem Rekordumsatz von 21 Milliarden Dollar.

Besonders hilft BMS der steigende Absatz seines umsatzstärksten Medikaments, des Blutverdünners Plavix. In Kanada bestätigte ein Gericht den Patentschutz bis 2012, in den USA besteht das Patent bis 2011. Unter den neuen Medikamenten ist Abilify (gegen Psychosen) mit einer Wachstumsrate von 34 Prozent gut angelaufen. Acht weitere neue Medikamente stecken in der klinischen Phase, mindestens drei weitere schon im Zulassungsverfahren.

BMS baut sein Pharmageschäft in Richtung Biotechnik aus. Der Versuch, den Biotech-Spezialisten Imclone zu schlucken, ist zwar gescheitert. Doch der Preis, den Konkurrent Eli Lilly jetzt zahlt, wäre mit 6,5 Milliarden Dollar auch sehr hoch gewesen. Dafür wird BMS nach dem Verkauf seiner Imclone-Anteile und nach dem Börsengang des Ablegers Mead Johnson (Kindernahrung) bis Ende 2009 rund zehn Milliarden Dollar Cash haben. Damit können die BMS-Manager erneut die Übernahme eines Biotechnikers angehen und die Dividende auf 1,20 Dollar erhöhen.

Anzeige
Anzeige

Twitter

Facebook

Google+

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%