Canon: Digitaler Treibsatz

Canon: Digitaler Treibsatz

Der starke Yen und der schwache US-Markt für Büroartikel verhagelten dem Konsumelektroniker Canon das erste Quartal.

Der Umsatz ging um drei Prozent auf 1008 Milliarden Yen (6,2 Milliarden Euro) zurück; der Gewinn sank auf 107 Milliarden Yen (660 Millionen Euro), ein Fünftel weniger als vor einem Jahr. Doch nun zeichnet sich die Wende ab.

Am besten läuft das Geschäft mit Digitalkameras (Umsatzanteil 21 Prozent). 325 Millionen dieser Apparate, so die Schätzung des Photo-Industrieverbands aus Frankfurt, sind derzeit weltweit im Gebrauch – und doch wächst die Fotobranche in keinem Marktsegment stärker.

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Gut für Canon; die Japaner sind hier die Nummer eins und werden mit dem Ausbau ihres Werks im südchinesischen Guangdong die Produktion ab 2009 um ein Fünftel aufstocken. Bei den Büroartikeln, sie machen rund zwei Drittel des Umsatzes aus, will sich Canon mit einer neuen Fabrik in den Vereinigten Staaten von Währungsschwankungen unabhängiger machen.

Die Herstellung von Laserdruckern wird – kostengünstig – in Vietnam ausgebaut. Canon-Aktien (Börsenwert 7400 Milliarden Yen, 46 Milliarden Euro) sind ein Basisinvestment für ein international aufgestelltes Depot.

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