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Cenit: Ganz reale Kennzahlen

In der Finanzkrise parkt die Welt ihr Geld am Geldmarkt. Doch der reale Vermögenszuwachs – nach Abzug der Inflationsrate von 3,2 Prozent – auf dem Festgeldkonto fällt ziemlich mau aus. Ein paar Aktien dürfen es auch mal wieder sein. Gerade in den hinteren Börsenreihen locken inzwischen solide Unternehmen mit Dividendenrenditen von fünf, sechs und mehr Prozent. Beispiel Cenit.

Cenit
Cenit

Der Marktwert des Stuttgarter Beratungs- und Softwarespezialisten Cenit hat sich seit Sommer 2007 nahezu halbiert. Zwar sorgten Verzögerungen im Produktgeschäft und im Softwarevertrieb dafür, dass der Umsatz 2007 um sieben Prozent auf 77,03 Millionen Euro fiel und der Konzerngewinn um 22 Prozent auf 6,55 Millionen Euro oder 78 Cent pro Aktie schrumpfte. Das langt dem Vorstand von Cenit aber immer noch, um der Hauptversammlung am 30. Mai wieder eine Ausschüttung von 50 Cent pro Aktie vorzuschlagen.

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Daraus errechnet sich aktuell eine Dividendenrendite von mehr als sieben Prozent. Ans Eingemachte müssen die Schwaben nicht. Cenit sitzt, bei einem Börsenwert von 55 Millionen Euro, auf 16 Millionen Euro Liquidität und wird nicht gedrückt von Bankschulden. Die Eigenkapitalquote liegt bei gut 70 Prozent. Die wenigen Analysten, die sich mit Cenit beschäftigen, halten die Aktie für unterbewertet. Im Schnitt sehen sie den fairen Wert bei 20 Euro je Aktie.

4 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 01.01.2009, 12:23 UhrAnonymer Benutzer: Alexander Steinman

    Nun Anstandswauwau,

    tolle Performance!
    Jahreschlusskurs 3,30 Euro gestern.

    Nun hat sie sich nochmal halbiert.

  • 17.05.2008, 02:46 UhrAnonymer Benutzer: Anleger

    Kann so schlecht nicht sein, der WiWo-Redakteur. Tiefer gefallen ist die Aktie seither immerhin nicht. Ganz im Gegenteil. Es ging seither um 20 Prozent nach oben. Armer irrer Steinmann!

  • 19.03.2008, 16:07 UhrAnonymer Benutzer: Anstandswauwau

    Es wäre grundlegend zu begrüssen wenn Hr. Steinmann seine Statements in kaufmännischem Deutsch zu Papier brächte.

    Es gibt generell verschiedene Meinungen zu allem.

    Den Frust über die eigene Unfähigkeit zur Meinungsbildung und sicherlich Erfahrungen mit den sogenannten Analysten derart ungebildet zu publizieren ist absolut impertinent und reißt andere Gemüter mit.

    MfG

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