Checkliste: Sieben Tipps zur guten Entscheidungsfindung

Checkliste: Sieben Tipps zur guten Entscheidungsfindung

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Risiken gezielt aufspüren

Es gibt viele Methoden, wie gute Entscheidungen gefunden werden können. Ob Experten, Widerspruch oder Risikomanagement - Tipps für eine gute Entscheidungsfindung.

Experten einbeziehen Bei wichtigen Entscheidungen sollten diejenigen mit am Tisch sitzen, die sich auskennen – das sind nicht immer jene, die eine besonders hohe Position bekleiden.

Widerspruch dulden Trennen Sie Meinungsverschiedenheiten in der Sache streng von persönlichen Konflikten. Akzeptieren Sie, wenn Kollegen anderer Meinung sind als Sie.

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Meinungsvielfalt kultivieren Sorgen Sie dafür, dass jeder Meeting-Teilnehmer seine Meinung frei äußern kann. Ärgern Sie sich nicht darüber, wenn ein Kollege immer wieder Bedenken äußert. Schenken Sie auch gegenläufigen Konzepten volle Aufmerksamkeit, und sammeln Sie Alternativ-Vorschläge; bitten Sie Kollegen gezielt um Pro- und Contra-Argumente.

Kritik provozieren Bedienen Sie sich bei Kreativtechniken, bei denen Kollegen in die Rolle von Kritikern schlüpfen – etwa der Walt-Disney-Methode. Hier nehmen die Beteiligten entweder die Rolle eines visionären Träumers, eines pragmatischen Realisten oder eines konstruktiven Kritikers ein. So betrachten Sie Entscheidungsprobleme aus drei Sichtweisen und erkennen Fehlerquellen.

Wettbewerb fördern Bringen Sie Ihre Kollegen dazu, sich freiwillig mit widersprüchlichen Sichtweisen auseinanderzusetzen. Wenn es um eine wichtige Entscheidung geht, bilden Sie mehrere Teams, die unterschiedliche  Positionen vertreten und geben Sie ihnen Zeit, dafür Belege zu recherchieren und Argumente zu sammeln.

Risiken erkennen Stellen Sie sich vor, das Projekt, das Sie gerade planen, wäre bereits schiefgegangen. Bitten Sie die Mitarbeiter nun, in die Kristallkugel zu blicken und aufzuschreiben, welche Ursachen der Fehlschlag gehabt haben könnte. Im Idealfall entdecken Sie so Probleme, die Ihr Projekt gefährden, und können rechtzeitig gegensteuern.

Nicht verführen lassen Lassen Sie sich nicht von falschen Analogien blenden. Achten Sie darauf, ob sich Fürsprecher wie Gegner eines Projekts auf beispielhafte Situationen berufen. Diskutieren Sie darüber, worin sich diese Situationen vom neuen Projekt unterscheiden und ob der Vergleich angemessen ist.

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