Deutsche Bahn: Schienennetz der Deutschen Bahn bis 2020 unterfinanziert

Deutsche Bahn: Schienennetz der Deutschen Bahn bis 2020 unterfinanziert

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Bahn-Chef Hartmut Mehdorn, (li.), und der Vorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL), Manfred Schell

Das Schienennetz der Deutschen Bahn ist unterfinanziert und droht langfristig das Geschäftsmodell der Deutschen Bahn zu belasten.

Nach Informationen der WirtschaftsWoche fehlt dem Bund ein zweistelliger Milliardenbetrag.

Allein um die deutschen Seehäfen ausreichend an das Hinterland anzubinden, sind in den kommenden zwölf Jahren 20,5 Milliarden Euro nötig. „Ein Großteil der notwendigen Investitionen muss noch finanziert werden“, heißt es in einem Bahn-Papier für das Infrastruktur-Gremium im Bundesverkehrsausschuss.

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Die Investitionen im Netz aufzuschieben würde die Wachstumspläne der Bahn im Güterverkehr gefährden. Dort sollen bis 2010 jährlich um 2,6 Prozent mehr Waren über die Schiene transportiert werden, schätzen die Analysten der Deutschen Bank.

Auf vielen Strecken ist die Kapazität aber schon jetzt erreicht, wie die Bahn selbst einräumt: „Die Hafenzufahrten und Hauptstrecken lassen ohne Ausbau keine wesentlichen Steigerungen mehr zu“, heißt es in einer Präsentation des Konzerns.

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