Deutsche Bank: Preise wie vor 20 Jahren

Deutsche Bank: Preise wie vor 20 Jahren

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Kursverlauf der Deutsche Bank-Aktie zwischen 1988 und 2008 (Klicken sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Josef Ackermann zeigt Muskeln: Verluste? Selbst im ausgelaufenen Krisenquartal schaffte die Deutsche Bank ein Plus von 93 Millionen Euro. Staatshilfe? Nein danke, die Kernkapitalquote ist mit mehr als zehn Prozent für die Branche überdurchschnittlich hoch und signalisiert, dass die Deutsche Bank auf absehbare Zeit keine Kapitalerhöhung braucht. Entwarnung für Aktionäre?

Teils, teils. Nur dank Beteiligungsverkäufen und der Entschärfung internationaler Bilanzrichtlinien landete die Deutsche Bank im grünen Bereich. Operativ bleibt es schwierig: Das Geschäft rund um Wertpapiere leidet unter der Finanzkrise, die Kreditvergabe an Unternehmen und Verbraucher wird von der schwachen Konjunktur gedämpft.

Doch die Deutsch-Banker steuern gegen: Der risikoreiche Eigenhandel wird gestutzt, die Bilanzsumme wird durch weitere Verkäufe verkleinert – das hebt die Kapitalstärke.

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Und mit der Neuerwerbung der Deutschen Postbank wird von 2009 an das vergleichsweise stabile Kleinkundengeschäft ausgebaut. Nach dem Gewinneinbruch dieses Jahres besteht 2009 dann die Chance auf eine Erholung.

Die Aktie der Deutschen Bank gehört zu den Papieren, an die sich mutige Käufer beim nächsten Rücksetzer wieder wagen können. Bei Kursen um 25 Euro hätte die Bank einen Börsenwert von 14 Milliarden Euro, so viel wie vor 20 Jahren.

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