Deutsche Post: Post-Chef Appel überzeugt als Visionär - Seite 2

Deutsche Post: Post-Chef Appel überzeugt als Visionär

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Kulturrevolution samt Abschied von Bonner Zentralismus

3. Appel verabschiedet sich langsam vom lange Jahre gelebten Bonner Zentralismus. Der Post-Chef will mehr Verantwortung an die Mitarbeiter und lokalen Gesellschaften delegieren. Das ist ein ebenfalls längst überfälliger Schritt. Denn keiner versteht die Märkte besser als die Verantwortlichen vor Ort.

Es wird schwierig sein, die Kulturrevolution in die Köpfe der Mitarbeiter zu bekommen. Schon die anwesenden Vorstände aus den Bereichen Express, Brief oder Supply Chain wirkten auf der Pressekonferenz eher wie Statisten. Die Weiterentwicklung der wichtigsten Führungskräfte über Six Sigma und Balanced Scorecard soll der erste Schritt in Richtung Mitarbeiter- und Kundenorientierung sein.

Mag sein, dass Appel dabei nicht jeden Mitarbeiter erreicht. Mag sein, dass Tagesgeschäft und Wirtschaftskrise Appels Worte vorerst in den Schatten stellen. Doch gerade jetzt wirken Appels Worte erfrischend motivierend.  

Appels Botschaft war unmissverständlich: Er will den Konzern in eine neue Ära führen – der Anfang scheint gemacht.

13 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 16.05.2009, 19:02 UhrAnonymer Benutzer: Dummkopf

    Was für ein Dummkopf , das personal wird ausgebeutet , immer mehr arbeiten für immer weniger geld , das klappt mal ne zeit lang , aber das fass ist doch schon übergelaufen, wer soll den auf dauer so arbeiten ! 50 Stundenwoche--nein danke!!!

  • 09.05.2009, 20:15 UhrAnonymer Benutzer: Dummwinkel

    bin ja mal gespannt, wie sich die Mitarbeiterzufriedenheit nach dem letzten "letter from frank" steigern sollte.
    Nur ein kleiner inhalt daraus: Mehr arbeiten, weniger verdienen, weil es der Deutschen Post ja ach sooo schlecht geht. Habe vor lauter Kopfschütteln schon regelrechte Kopfschmerzen. looool

  • 12.03.2009, 13:59 UhrAnonymer Benutzer: Jan S.

    Dass in Zukunft dem Post-Personal eine stärkere bindung zum Kunden beigebracht werden soll und dies offiziell bekannt gegeben wird, anstatt heimliche Qualitätsoffensiven zu starten, ist durchaus beachtenswert. Denn im Umkehrschluss bedeutet dies doch, dass die Post zu ihren Schwächen und Fehlern steht und sie benennt. Daran könnten sich andere Unternehmen in D ruhig ein beispiel nehmen, Herr Mehdorn.

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