Dürr: Noch gut ausgelastet

Dürr: Noch gut ausgelastet

Nicht einmal drei Monate dauerte es, bis sich der Kurs der Dürr-Aktie halbiert hatte. Dabei sind die Geschäfte des Autozulieferers keineswegs abgestürzt.

Für 2007 werden die Stuttgarter bei ihrer Bilanz-Vorstellung im März einen Umsatzanstieg von 1,36 Milliarden Euro auf fast 1,5 Milliarden verkünden. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen dürfte von 33 Millionen Euro auf über 50 Millionen Euro gestiegen sein. Für 2008 sind die Aussichten nicht schlecht. Anlagen wie Ecopaint – der erfolgreichste Lackierroboter der Welt – ermöglichen es den Autokonzernen, günstiger und umweltfreundlicher zu produzieren. Das dürfte auch in schwierigeren Zeiten gefragt sein. Als Autozulieferer ist Dürr eng mit dem Schicksal der weltweiten Fahrzeugindustrie verknüpft. Wenn es hier zu einer Abschwächung kommt, dann trifft das auch die Stuttgarter.

Für die nächsten Monate signalisiert der Anstieg der Auftragseingänge allerdings eine gute Auslastung. Selbst wenn die bisherigen Prognosen für 2008 nicht aufgehen sollten und Dürr statt 2,50 Euro je Aktie nur 1,50 Euro verdiente, läge die Gewinnbewertung (KGV 2008) noch bei 13; das ist akzeptabel. Wann die Aktien (Börsenwert 280 Millionen Euro) ihren Sturzflug beenden, lässt sich nicht genau sagen. Eine mögliche Grenze und damit ein Einstiegspunkt für mutige Investoren ist der Wert des Eigenkapitals von rund 16 Euro je Aktie.

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