HB FRANKFURT. Gold leidet derzeit unter der anhaltenden Stärke des Dollar, denn die Aufwertung der US-Währung macht das Edelmetall für Anleger außerhalb der USA teurer. Tobias Merath, Chef-Rohstoffanalyst der Credit Suisse, betonte jedoch, dass die wieder zunehmende Risikoaversion einiger Anleger einen größeren Kursrutsch des als sichere Anlage geltenden Goldes verhindere.
Derweil ging der Höhenflug von Palladium zunächst weiter. Das unter anderem in Automobilkatalysatoren eingesetzte Edelmetall verteuerte sich um bis zu 1,6 Prozent auf 471,75 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) und war damit so teuer wie seit Juni 2008 nicht mehr. Palladium profitiere ebenso wie Platin von der anhaltend hohen Nachfrage nach Einführung von börsennotierten Fonds (ETFs) auf die beiden Metalle, sagten Börsianer.
Platin näherte sich bis auf rund 20 Dollar an sein 18-Monats-Hoch von 1 654 Dollar an, auf das es am Vortag geklettert war.
Bei den Basismetallen stützten die starken chinesischen Konjunkturdaten die Kurse. Gleichzeitig schürten sie aber Spekulationen um eine Straffung der dortigen Geldpolitik, sagte Citigroup-Analyst David Thurtell. "Es ist zwar nicht hilfreich, die Zinsen anzuheben. So lange sie aber ruhig und maßvoll reagieren, ist es in Ordnung." Eine Tonne Kupfer kostete mit 7416 Dollar je Tonne ungefähr so viel wie am Vortag.









