Enel: 9,3 Prozent Rendite

Enel: 9,3 Prozent Rendite

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Aktientipp Enel

Es war ein Kraftakt von 43 Milliarden Euro, als der italienische Versorger Enel im vergangenen Jahr dem deutschen Energiekonzern E.On den spanischen Konkurrenten Endesa wegschnappte.

Es war ein Kraftakt von 43 Milliarden Euro, als der italienische Versorger Enel im vergangenen Jahr dem deutschen Energiekonzern E.On den spanischen Konkurrenten Endesa wegschnappte. Zudem mussten die Italiener den spanischen Mischkonzern Acciona mit ins Boot lassen. Auf 56 Milliarden Euro schwoll Enels Schuldenlast an – und das ist auch der Hauptgrund dafür, dass Enel-Aktien in den vergangenen sechs Monaten ein Drittel ihres Werts verloren. Doch bei Kursen von 5,40 Euro (und einem Börsenwert von 33 Milliarden Euro) gehört die Aktie nun zu den Kandidaten für den Wiedereinstieg.

International gut aufgestellt

Der Energieversorger ist international gut aufgestellt. Zum soliden Basisgeschäft in Italien kommt die Expansion nach Osteuropa und nach Russland. Mit Endesa kam der spanische und der lateinamerikanische Markt dazu. In Frankreich ist Enel mit dabei, wenn es um den Bau neuer Nuklearreaktoren geht, in Italien ist die Errichtung neuer Kernkraftwerke geplant. Mit dem Verkauf der Stromnetze in Italien und die Abtretung von Kraftwerken an E.On im Gegenzug zur Endesa-Übernahme dürfte die Schuldenlast um etwa 15 Milliarden Euro gesenkt werden.

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Insgesamt zeichnet sich für 2008 ein Gewinn wie im Vorjahr ab (gut 60 Cent je Aktie) und damit eine vergleichbare Dividende. Sie dürfte bei etwa 50 Cent liegen. Das ergibt eine Rekordrendite von 9,3 Prozent.

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