Eni: Rendite über acht Prozent

Eni: Rendite über acht Prozent

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Kursverlauf der Eni-Aktie zwischen 1999 und 2008 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Stabile Gewinnaussichten, solide Finanzen und eine hohe Dividende - der italienische Energiekonzern Eni steuert auf einen hohen Jahresgewinn zu.

Die Finanzkrise verschont niemanden, selbst defensive Werte wie der italienische Energiekonzern Eni kommen unter die Räder. Dabei bietet Eni den Investoren eine Kombination, die derzeit besonders wichtig ist: stabile Gewinnaussichten, solide Finanzen und eine hohe Dividende. 2008 steuert Eni Rekordzahlen an. In den ersten sechs Monaten stieg der Nettogewinn um zehn Prozent auf 5,7 Milliarden Euro. Zu einem guten Teil verdankten die Italiener das dem gestiegenen Ölpreis. Der hat zwar nun nach unten gedreht; aber über die Monate Juli bis Dezember gerechnet dürfte sein Durchschnittspreis weiterhin über dem Mittelwert des zweiten Halbjahres 2007 bleiben. Der lag etwa bei 80 Dollar je Barrel.

Da die Förderung von Öl und Gas anzieht und bis Jahresende einen Tagesausbeute von 1,8 Millionen Barrel erreichen kann, sind im zweiten Halbjahr 2008 mindestens wieder fünf Milliarden Euro netto wie im Vorjahr möglich. Insgesamt wäre das dann ein Jahresgewinn von rund elf Milliarden Euro oder 2,80 Euro je Aktie. Selbst mit dieser vorsichtigen Rechnung hätte Eni ein KGV (2008) von fünf. Zudem reicht ein solcher Gewinn bei Weitem, die bisherige Jahresdividende von 1,30 Euro zu bezahlen. Bei Kursen um 15 Euro ergibt das mehr als acht Prozent Rendite. Die Finanzlage ist gut, das Eigenkapital von 43,8 Milliarden Euro macht 40 Prozent der Bilanzsumme aus.

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