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Finanzkrise: Zehn Ratschläge für die Stunde null

von Uli Schulte-Döinghaus

Und wenn sie aber nun doch kommt, die Mega-Krise? Zehn Ratschläge für Ihre ganz private Stunde null.

Gold-Barren Quelle: rtr
Gold-Barren Quelle: rtr

Wie bringe ich mich, meine Familie und mein Hab und Gut in eine Sicherheit, die möglichst fern ist von Geldhäusern, Banken, Sparkassen - und besonders: Landesbanken? Wie wappne ich mich vor einer Finanz- und Wirtschaftskrise. Wie, bitte, mehre ich mein Cash auch im Crash?

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1. Gold

1910 konnte man für eine Unze Gold einen guten Anzug kaufen, heute kann man das noch immer, die Feinunze kostet aktuell rund 546 Euro. Zum Anlegen eignen sich gängige Münzen wie der Krügerrand, der fast keine Präge-Aufschläge auf sein Gewicht kostet, und Barren ab 250 Gramm. Nach einem rapiden Wertverlust im Sommer legte der Goldpreis wieder um 25 Dollar zu, als sich die Insolvenz von Lehman Brothers abzeichnete. Gold gilt als, wenn auch zinsfreier, sicherer Hafen. Zumal in Krisenzeiten.

2. Cash

Am geeignetsten seien Silbermünzen in kleiner Stückelung, sagt ein älterer und leidgeprüfter Freund mit Schwarzmarkt- und Nachkriegserfahrung. Mindestens für drei Monate Bargeld sollte man zu Hause haben, sagt er. Gut sind 10-Euro-Silbermünzen, die rund eine halbe Unze echtes Silber enthalten (Wert etwa 9 Euro). Ausreichend „Cash in der Täsch" (rheinische Bargeldformel) macht sowieso flexibel und unabhängig vom Wankelmut der Märkte. Nie lachte das Bargeld so wie in unübersichtlichen Zeiten wie diesen. Und wohin mit dem Baren, dem Wahren?

3. Papier

Auf die vielgescholtenen Langweiler – Sparbuch, Bausparverträge, Giro-, Tages-, Festgeldkonten – ist einigermaßen Verlass. Auch Lebensversicherungen sind einigermaßen geschützt; bei bisherigen Schieflagen blieben in Deutschland die Kunden ungeschoren. Bafin und Protektor sei Dank.

104 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 14.12.2008, 18:58 UhrAnonymer Benutzer: Darth Vader

    Traurige Wahrheit: Wir haben den banken unser Geld geliehen, und die haben es in USA, Osteuropa, Spanien, island... verzockt. Weil es keiner merken soll (Unruhen), springen nun die Staaten ein, das geht noch so lange gut, bis die auch pleite sind. Dann ist Papier-und buchgeld fast wertlos.

  • 07.12.2008, 03:27 UhrAnonymer Benutzer: Ralf

    Der weitaus größte Teil unserer ach so klugen bevölkerung hält das für "Schwachsinn", gequirlte Sch***e" u.s.w....
    Echt traurig. Einfache mathematische Grundkenntnisse reichen aus um zu wissen das der Artikel nicht mal annähernd beschreibt was auf uns zu kommt.

  • 06.12.2008, 13:08 UhrAnonymer Benutzer: Prophet

    Momentan läuft unter Regie von u.a. JP Morgan möglicherweise eine gigantische Manipulation der Edelmetallpreise an der COMEX ab.
    Warum wohl? Weil:
    1. Niemand merken soll, daß das Papiergeldsystem sich dem finalen Ende nähert.
    2. Schlaue banker sich noch schnell vor dem GAU die Taschen mit physischem Gold und Silber füllen wollen.
    Wir sprechen uns in 5 Jahren wieder!!!

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