Finanzkrise: Zurück zur Normalität

Finanzkrise: Zurück zur Normalität

Gold, noch vor kurzem als sicherer Hafen gepriesen, kracht plötzlich ein. Dafür kommen Aktien wie Phoenix aus der Asche - obwohl die großen Banken nach wie vor Milliarden-Abschreibungen wegen maroder Hypotheken im Gepäck haben.

Hat sich die Börse mittlerweile an die miesen Nachrichten gewöhnt, ist der Markt stabiler als gedacht und damit reif für einen Anstieg?

Ja und nein. Aus taktischer Sicht sind durchaus ein paar schnelle Gewinne möglich. Wenn Aktien wie Telekom, Siemens oder Deutsche Bank in wenigen Wochen um zweistellige Milliardenwerte verlieren, sind Gegenbewegungen kein Wunder. Von den großen Rohrkrepierern wie etwa der deutschen HRE oder der Schweizer UBS ganz zu schweigen. Wenn die nicht pleite gehen - was man annehmen darf -, sind noch einige Kurssprünge drin.

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Dennoch, der Weg zur Normalität an den Börsen wird noch etwas dauern - und er wird auch noch schmerzhafte Überraschungen bereit halten. Dass der Dow Jones bei knapp 12.000 Punkten letztlich von einer konzertierten politischen Aktion gerettet wurde und dass sich auch der Dax bei 6200 mitdrehte, mag notorische Baissers ärgern. Doch auch für sie sind Märkte, die in ruhigeren Bahnen verlaufen, leichter zu kalkulieren.   

Das gilt erst recht auf der anderen Seite: Dass Öl, Gold und Euro - die Gewinner der Angst - mächtig an Boden, ist ein Zeichen der Normalität. Und das ist gut so. Denn die Mehrheit der Anleger hat nichts davon, wenn hier die Kurse und Preis ins Unendliche schießen.

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