Fondstipp: 4Q-Growth: Sparsamere Leuchten, größere Mobilnetze

Fondstipp: 4Q-Growth: Sparsamere Leuchten, größere Mobilnetze

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Grafik: Fondsverlauf 4Q-Growth 2009-2010

von Martin Gerth

Der Technologiefonds 4Q-Growth setzt mit Erfolg auf Aktien innovativer US-Unternehmen. Mit dem neuen Fokus auf Cloud Computing könnte es jetzt weiter bergauf gehen.

Der Technologiefonds 4Q-Growth konzentriert sich auf Unternehmen aus den Branchen IT, Software, Netzwerke und Telekommunikation. "Wir sind zu 80 bis 90 Prozent in US-Aktien investiert, weil sich in Europa nur wenige innovative Unternehmen finden", sagt Thomas Dreide, Geschäftsführer des Vermögensverwalters TBF Global Asset Management in Singen. Zu den Ausnahmen gehöre die deutsche Aixtron. Sie ist führend bei Maschinen zur Herstellung von LED-Produkten. Die Maschinen von Aixtron würden deutlich schneller arbeiten als die des Konkurrenten Ricoh. Sie hätten daher größere Absatzchancen auf dem Weltmarkt. Das größte Potenzial für Aixtron sieht Dreide derzeit in energiesparender Haus- und Straßenbeleuchtung. Noch stehe die LED-Technologie in dieser Sparte erst am Anfang – anders als bei Fernsehern und Computerbildschirmen. Grund dafür seien die derzeit noch zu hohen Kosten. Neue Produktionstechniken, wie die von Aixtron entwickelten, würden die Preise jedoch senken. Dreide hat Aixtron 2008 für knapp zehn Euro gekauft. Derzeit notiert die Aktie bei etwa 24 Euro.

Für ebenfalls attraktiv hält Dreide Unternehmen, die vom Ausbau des Mobilfunknetzes profitierten. Weil die Nutzer von Smartphones deutlich mehr Daten über das mobile Internet anforderten als die übrigen Handykunden, reichten die vorhandenen Netze nicht mehr aus. Zu den Hauptprofiteuren zählt er die amerikanische Juniper Networks.

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Nachfrage bei Cloud Computing steigt

Auch das US-Unternehmen Verifone verdiene gut am mobilen Internet. Schließlich entwickle es Bezahlsysteme fürs Handy. "Da die Unternehmen aufgrund des internationalen Kostendrucks ihre IT-Ausgaben nach unten fahren müssen, steigt die Nachfrage nach Technologien, die wie Cloud Computing vorhandene Rechnerkapazitäten besser ausnutzen", sagt Dreide. Statt teure zusätzliche Server anzuschaffen, könnten Unternehmen mit Cloud Computing freie Arbeitsspeicher auf zeitweise unbelegten Rechnern nutzen. Die besten Chancen in diesem Geschäftsbereich habe das US-Unternehmen VMWare. Der Aktienkurs hat sich in diesem Jahr verdoppelt.

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