Fondstipp: Deutsche Aktien Total Return: Strategie passt

Fondstipp: Deutsche Aktien Total Return: Strategie passt

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Fondsverlauf Deutsche Aktien Total Return 2005-2010 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Weniger Aktien, mehr Anleihen: Die Strategie von Deutsche Aktien Total Return. geht auf. Kluge Aktienzukäufe wie Sixt passen trotzdem ins Bild.

Nach dem Verkauf von 2000 Wohnungen an dänische Versicherer stieg der Aktienkurs der Immobiliengesellschaft Gagfah an einem Tag um 1,9 Prozent. "Jeder Verkauf ist gut, denn er dämpft die Sorgen der Investoren bezüglich der hohen Verschuldung", sagt Christian Krahe, der den Deutsche Aktien Total Return-Fonds zusammen mit dem Londoner Vermögensverwalter Albrecht von Witzleben betreut. Die Fondsmanager haben vor einigen Wochen Aktien von Gagfah und DIC Asset gekauft. "Die kürzlich vorgelegten Zahlen beider Unternehmen deuten auf eine solide Entwicklung hin." Der Börsenwert der Immobiliengesellschaften liege allerdings noch immer rund 50 Prozent unter dem Wert, mit dem sie ihre Immobilienbestände in den Büchern führen. "Den Abschlag halte ich für übertrieben", so Krahe.

Mehr Stabilität mit Wandelanleihen

Aktien von Immobiliengesellschaften machen fünf Prozent des 150 Millionen Euro schweren Fonds aus, der derzeit auch nur zu einem Drittel mit Aktien bestückt ist. Krahe verspricht sich von Unternehmens- und Wandelanleihen mehr Stabilität. Bei der Wandelanleihe der Bonner Immobiliengesellschaft IVG ist Krahe zu niedrigen Kursen eingestiegen und erzielt bei etwa drei Jahren Laufzeit zwölf Prozent Rendite. Mit Anleihen entwickelte sich der Fonds in diesem Jahr stetiger aufwärts als Fonds, die komplett in Aktien investieren und größere Kursschwankungen haben. "Der Aktienmarkt wird von Anlegern dominiert, die Futures einsetzen und rasend schnell handeln. Starke Kursausschläge sind an der Tagesordnung", sagt Krahe. Kursverluste nutzte er vereinzelt zum Kauf. Bei der Sixt-Aktie hat Krahe eine bestehende Position aufgestockt. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 6,5 auf Basis der für 2011 erwarteten Gewinne sei das Unternehmen günstig bewertet. "Von dem seit September amtierenden Finanzvorstand versprechen wir uns gute Impulse hinsichtlich der Strategie und Marge", so Krahe. Auf eine großzügige Abfindung spekuliert er bei Aleo Solar: "Bosch will 68 Prozent des Solaranlagen-Vermarkters übernehmen, wir erwarten, dass sie komplett einsteigen. Aleo passt zur Bosch-Strategie."

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