Fondstipp: Fairassetmanagment Flexible: Wette auf Asien

Fondstipp: Fairassetmanagment Flexible: Wette auf Asien

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Fondsverlauf Fairassetmanagement Flexible 2007-2010 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Das Fondsvolumen von Fairassetmanagement Flexible ist zwar sehr gering, hat sich aber in den vergangenen Monaten steil nach oben katapultiert. Jetzt will Fondsmanager Mario Becker den asiatischen Markt in Angriff nehmen.

Klein anfangen und dann groß rauskommen, so stellt sich Mario Becker seine Zukunft als Fondsmanager vor. Von Singapur aus und mit der 2007 von ihm gegründeten Fairassetmanagement lenkt Becker zwei Investmentfonds. Er stecke noch in der Laborphase, meint der 40-Jährige. Das Fondsvolumen des Flexible ist mit sieben Millionen Euro sehr gering, die hohen Kosten von fünf Prozent im vergangenen Geschäftsjahr passen nicht zum großspurigen Namen. Aber die Performance stimmt. Ein Plus von 51 Prozent in zwölf Monaten katapultiert ihn unter den globalen Aktienfonds nach oben.

Hoffen auf Japans Börse

Becker hat zehn Jahre für die Deutsche Bank gearbeitet, zuletzt in Singapur. Dort lebt er jetzt und blickt von dort auf die Märkte. "Erstmals seit langer Zeit traue ich dem japanischen Aktienmarkt ein gutes Abschneiden zu", so Becker. "Hongkong-Chinesen und Australier sind in Japan als Investoren sehr aktiv und zwingen Japaner zu einem Wandel, dem sie sich bislang verschlossen hatten." Flossen Investorengelder 2009 vor allem in Schwellenländer wie China und Brasilien, seien in diesem Jahr eher die USA und Japan gefragt, so Becker. Seine Japanposition ist mit vier Prozent des Fondsvermögens gering, soll aber erhöht werden. Preiswertester und aussichtsreicher asiatischer Markt sei derzeit Vietnam. Becker investiert dort über ein Länderzertifikat der DWS, das ihm nach einem Vergleich mit börsengehandelten Indexfonds geeigneter erschien.

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Unter den deutschen Aktien ist der Bauspar- und Versicherungskonzern Wüstenrot & Württembergische sein Favorit. "Der Kurs notiert bei knapp 20 Euro und damit mindestens sechs Euro unter dem Buchwert. Der Kauf des Allianz-Dresdner-Bauspargeschäfts und Übernahmen kleinerer Versicherer könnten dem Haus eine größere Marktposition und den Aufstieg in den MDax bringen", so Becker. Bei der Postbank rechnet er damit, dass die Deutsche Bank in zwei bis drei Jahren Aktionären 45 bis 50 Euro zahlen wird, um die Bank komplett zu übernehmen. "Bei einem aktuellen Aktienkurs von 22 Euro lohnt es sich, darauf zu warten."

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