Fondstipp: MainFirst Germany: Neues Vertrauen

Fondstipp: MainFirst Germany: Neues Vertrauen

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Fondsverlauf MainFirst Germany 2009-2010 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

von Heike Schwerdtfeger

Mit Erfolg setzt MainFirst-Germany-Fondsmanager Peter Ott auf Dax-Aktien. Kleinere Werte wie Sixt und Eurokai sollen jetzt für Performance sorgen.

Anlageprofis bekommen Fracksausen. Nach einer Umfrage der Bank of America Merrill Lynch sorgen sich Fondsmanager um die Weltkonjunktur. Sie hätten deshalb die Aktienanteile in ihren Portfolios zurückgefahren und Anleihen gekauft. Selbst in Hedgefonds sei der Aktienanteil auf einem so niedrigen Niveau wie zuletzt im März 2009. Wer allerdings damals deutsche Aktien gekauft hat, erzielte hohe Gewinne. Viele der vermeintlichen Profis wurden jetzt wieder auf dem falschen Fuß erwischt, weil die Aktienkurse jüngst stark gestiegen sind. Peter Ott, Fondsmanager für deutsche Aktien bei der Frankfurter MainFirst, bewertet das positiv: "Es ist eine gute Nachricht, dass Börsianer in den USA und Deutschland die Einladung für fallende Kurse nicht angenommen haben und die Märkte nicht auf alte Tiefstände gedrückt haben."

20 Dax-Aktien stecken im Fonds

Optimistische Geschäftsaussichten vom US-Aluminiumhersteller Alcoa und von BMW gaben Börsianern neues Vertrauen. "Eine Sommerrally, die alte Höchststände testet, ist drin", sagt Ott, der seit 20 Jahren deutsche Aktienfonds managt und bis Sommer 2008 für die UBS gearbeitet hat. Er geht jetzt allerdings anders in den Markt als im Frühjahr 2009. Damals hat er kurzfristig auch mal Nebenwerte gekauft, die ihn fundamental nicht 100-prozentig überzeugten, deren Chart aber einen Kursanstieg signalisierte. Heute stecken 20 Dax-Aktien wie Siemens, E.On und Allianz im Fonds. "Ausländische Investoren treiben den Markt und konzentrieren sich auf bekannte Unternehmen", sagt Ott. Da seiner Meinung nach am Ende die Mehrrendite eines Fonds gegenüber Indizes eben doch nur durch erfolgreiche Nebenwerte erzielt wird, hält er 15 kleinere Titel im Fonds. Dazu gehört neuerdings der schwäbische Ingenieurdienstleister für die Auto- und Luftfahrtbranche, Bertrandt. Ott hält ihn für günstig mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 10 auf Basis der für 2010 erwarteten Gewinne. Beim Hafenbetreiber Eurokai schlage sich die bessere Auslastung der Containerschiffe anders als bei der Hamburger Hafen und Logistik AG noch nicht im Kurs nieder. Bei Sixt erwartet Ott, dass die gestiegenen Passagierzahlen an Flughäfen die Autovermietung ankurbeln.

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