Fondstipp: Multi-Axxion Incapital Taurus: Freie Bahn

Fondstipp: Multi-Axxion Incapital Taurus: Freie Bahn

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Fondsverlauf Multi-Axxion-Incapital Taurus (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Auswahl)

Mit Luxus- und Eisenbahnwerten will Werner Dlugosch, Fondsmanager bei Multi-Axxion Incapital Taurus, die bisherige Rendite von 12 Prozent steigern. Die Wette auf die Renaissance der Bahn könnte sich auszahlen.

Fondsmanager sind allzu guter Dinge. Die Bank of America Merrill Lynch hat weltweit 197 Geldverwalter befragt. Die Anlagestrategen, die eine Wahl haben zwischen Aktien und Anleihen, haben den Anleihebestand Anfang April verkleinert und Aktien gekauft. Werner Dlugosch hingegen ist „nur vorsichtig optimistisch“. Zwar zeigten sich die Aktienmärkte prinzipiell in guter Verfassung. Der Aufwärtstrend werde jedoch von einem geringen Handelsvolumen begleitet, was ein eher schlechtes Zeichen sei. „Es wird nicht mit echter Überzeugung gekauft“, so der Ingolstädter Geldverwalter. Positiv wertet Dlugosch, dass sich in Europa eine Wende im Konjunkturzyklus andeute und die US-Konjunktur bereits besser laufe. Voll auf Aufschwung fährt Dlugosch nicht. 80 Prozent macht der Aktienanteil in seinem Depot aus, der Rest ist auf Nummer sicher verzinst angelegt. Bei Aktienabschwüngen gehen auch mal schnell Papiere aus dem Depot – Dlugosch arbeitet mit Stoppkursen, verkauft also automatisch, wenn bestimmte Kursmarken unterschritten werden. Zusätzlich setzt er Derivate ein. Das Sicherheitsnetz kostet Rendite. Mit einem Jahresplus von zwölf Prozent ist der Fonds deshalb nicht unter den Einjahressiegern der besten weltweit anlegenden Aktienfonds vertreten.

Gute Erträge mit Luxuswerten

Luxus und Eisenbahnen prägen derzeit das Portfolio. Die größte Position ist der Goldkonzern Barrick Gold mit sieben Prozent Anteil. „Ich gehe davon aus, dass Barrick einer der großen Profiteure eines steigenden Goldpreises sein wird.“ Gut verdient hat Dlugosch mit der Aktie von Louis Vuitton Moët Hennessy (LVMH), der zweitgrößten Aktienposition. Der Luxusgüterkonzern meldete gerade gute Quartalszahlen, der Aktienkurs erreichte den höchsten Stand seit zehn Jahren. „LVMH macht viel Geschäft mit einer konsumfreudigen Mittelschicht in den Schwellenländern“, so Dlugosch.

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Mit den US-Eisenbahngesellschaften Union Pacific und Norfolk Southern setzt er auf eine Renaissance der Bahn in den USA. "Ein steigender Ölpreis und stärkere Umweltschutzanstrengungen sprechen dafür."

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