Fondstipp: OP FX Opportunities: Fallende Pfunde

Fondstipp: OP FX Opportunities: Fallende Pfunde

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Fondsverlauf OP FX Opportunities (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Achim Walde vom Geldmarktfonds OP FX Opportunities setzt aktuell auf einen schwachen Euro sowie einen fallenden Pfundkurs. Seine computergestützte Mischung aus 17 Währungen hat Erfolg.

Die Schwäche des Euro ist nett für Spekulanten, die ihr Geld in anderen Währungen angelegt haben. Mit dem japanischen Yen und anderen asiatischen Währungen haben sie seit Jahresbeginn mehr als zehn Prozent verdient. Geldmarktfonds, die in kurzlaufende amerikanische, australische oder kanadische Zinspapiere investierten, legten etwa sechs Prozent zu. Achim Walde erwartet eine längere Stärkephase des Dollar gegenüber dem Euro. „Man kann allerdings nicht von einem festen Dollar reden, denn er hat gegenüber anderen Währungen wie der kanadischen oder australischen an Wert verloren“, so der Fondsmanager des Oppenheim-Devisenfonds. Dass der Euro jetzt nur noch 1,35 Dollar kostet und nicht mehr 1,50 wie noch im Dezember, sei aber nicht allein die Schuld der Griechen. „Aus Spanien und Portugal erwarte ich noch schlechte Nachrichten.“ Selbst ein harter Sparkurs der Euro-Staaten würde der Währung nicht schnell auf die Beine helfen. "Sparen alle, bleibt das Wirtschaftswachstum mau und der Euro schwach", so Walde.

Schnelle Reaktion auf Marktänderungen

Weil die Wette auf einzelne Währungen für Anleger sehr spekulativ ist, bietet der Fonds eine weniger riskante Alternative. Walde mischt 17 Währungen und investiert über Geldmarktpapiere oder Devisentermingeschäfte. Rund 70 Prozent des Fondsvermögens machen gängige Währungen wie Euro, Dollar, Schweizer Franken, Yen und Pfund aus; einen Schuss Exotik mischt Walde mit Währungen wie dem ungarischen Forint, dem Singapur-Dollar oder dem mexikanischen Peso hinzu. Weil Walde schnell auf Marktänderungen reagiert, hat er die Finanzkrise gut überstanden. Sein Computersystem hat ihm im Dezember den Schwenk von Euro- auf Dollar-Positionen angezeigt und ebenso den Wechsel in den Yen sowie den Ausstieg aus dem Pfund Sterling.

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Wegen der hohen Verschuldung der Briten und dem massiven Aufkauf von Staatsanleihen durch die Bank of England rechnet Walde mit einer weiter fallenden Währung. Bei der Suche nach Staaten, die glimpflich durch die Finanzkrise gekommen sind und deren Währung gute Perspektiven haben, setzt Walde auf Kanada, die Schweiz und Norwegen.

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