Fondstipp: Premium Pearls One: Edelmetalle und High-Tech-Trockner

Fondstipp: Premium Pearls One: Edelmetalle und High-Tech-Trockner

Bild vergrößern

Grafik: Fondsverlauf der Premium Pearls One

von Martin Gerth

Der Münchner Vermögensverwalter Premium Investments setzt mit Erfolg auf Aktien aus der Rohstoffbranche. Investments in Papiere technologischer Vorreiter sorgen für zusätzliche Dividende.

"Wir sind sehr opportunistisch und bevorzugen derzeit Rohstoffwerte", sagt Eckart Keil, Geschäftsführer des Münchner Vermögensverwalters Premium Investments. Immerhin 54 Prozent des Portfolios stecken in Aktien der Rohstoffbranche. Für besonders attraktiv hält er derzeit die Sparte Industrie- und Edelmetalle. Anstatt auf die großen Minenwerte hat es Keil vor allem auf kleinere und mittlere Explorer und Förderer abgesehen. Zu seinen Favoriten gehört die australische Bass Metals, die Industriemetalle, Gold und Silber fördert. "In diesem Jahr hat Silber stärker zugelegt als Gold und lag mit 28 Dollar je Unze erst kürzlich auf dem höchsten Stand seit 30 Jahren", sagt Vermögensverwalter Keil. Grund dafür sei vor allem die wegen der wachsenden Staatsverschuldung aufkeimende Inflationsangst der Anleger. Hinzu komme eine erhöhte Nachfrage aus der Industrie wegen der anspringenden Konjunktur.

Neben Silber hält Keil vor allem strategische Rohstoffe, darunter Kobalt, für attraktiv, das beispielsweise im Flugzeugbau und in der Produktion von Elektroautos verwendet werde. Insbesondere die Kobalt-Minen in Afrika seien durch politische Unruhen bedroht, daher wollten die Industriestaaten neue Vorkommen in konfliktfreien Regionen ausbeuten. Er habe daher in den kanadischen Explorer Formation Metals investiert, der Kobaltvorkommen im US-Staat Idaho erschließe.

Anzeige

Hohe Gewinne mit EnWave

Keil investiert nicht nur in kleinere Rohstoffwerte, sondern auch in technologische Vorreiter aus anderen Branchen. Dazu zählt er unter anderem das kanadische Unternehmen EnWave, das ein neues Verfahren entwickelt hat, Lebensmittel mithilfe von Vakuum und Mikrowellen zu trocknen. Der Lebensmittelkonzern Nestlé teste derzeit die EnWave-Methode, die energiesparender sei als herkömmliche Verfahren. EnWave wolle das neue Trocknungsverfahren auch in der Pharmaindustrie einsetzen, um Impfstoffe haltbarer zu machen. Die Aussicht auf lukrative Aufträge aus der Lebensmittel- und Pharmaindustrie ließ die Aktie auf 1,80 kanadische Dollar steigen. Keil hatte sie 2008 für 30 Cent eingesammelt.

Anzeige

Twitter

Facebook

Google+

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%