Fonsdstipp: DWS FlexPension 2020: Pflicht erfüllt

Fonsdstipp: DWS FlexPension 2020: Pflicht erfüllt

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Fondsverlauf DWS FlexPension 2020 2005-2010 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

von Heike Schwerdtfeger

Der Wertsicherungs- und Lebenszyklusfonds DWS FlexPension 2020 lockt Anleger mit einer Höchststandssicherung.

Wenn sich Anleger auf Fonds einlassen, dann am liebsten mit Bremse: Rund 37 Milliarden Euro haben sie Wertsicherungs- und Lebenszyklusfonds anvertraut, die mit unterschiedlichen Strategien Vermögen schützen wollen. Einer war sogar renditestark. Der Swisscanto Capital Protect 2014 erzielte in den vergangenen zwölf Monaten 17 Prozent Plus. Zwei Drittel vom Ergebnis entstanden bei dem auf Schweizer Franken lautenden Fonds allerdings durch Währungsgewinne. Bis zum Laufzeitende 2014 ist ansonsten nicht mehr viel drin, weil der Fonds nach Kursverlusten in den Vorjahren das Geld in risikoarme Anlagen umgeschichtet hat. Er hat seine Pflicht erfüllt und Anleger vor Verlusten bewahrt. Jetzt sollten sie ihn verkaufen. Der UniGarantPlus: Best of World 2011, erzielte seit dem Marktstart vor fünf Jahren im Durchschnitt 2,8 Prozent jährlich und übertraf den Aktienindex MSCI Welt – und das nervenschonend: Die zwischenzeitlichen Verluste betrugen maximal 13 Prozent, während der Weltindex um bis zu 34 Prozent nachgab.

Union Investment plant Verschmelzung

"Wir planen, den Fonds zum Laufzeitende 2011 mit einem anderen Fonds zu verschmelzen", sagt Clemens Drobnig, Produktexperte bei Union Investment. Vorteil: Gewinne des neuen Fonds bleiben für die Altanleger weiterhin steuerfrei. Strategie und Kosten des Anschlussfonds müssen aber passen.

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Sicherheitsorientierte Vorsorgesparer landen häufig bei Lebenszyklusfonds, die bis zu einem bestimmten Termin das Geld der Anleger verwalten. Beim DWS FlexPension 2020 gibt es eine Höchststandssicherung dazu. Aktuell ist der Kurs vom 1. November 2007 garantiert und gilt bis zum Laufzeitende 2020, falls der Fonds bis dahin keinen neuen Höchstkurs erreicht. Wer jetzt einsteigt, zahlt ohne Ausgabeaufschlag 124 Euro und sichert sich den Verkaufspreis von 139 Euro. Ein Prozent Plus pro Jahr wäre die magere Ausbeute. Ob es viel mehr werden kann, hängt von der Mischung ab. Der Aktienanteil liegt aktuell bei acht Prozent. "Er ist abhängig von der Entwicklung der Aktien- und Anleihemärkte, den Volatilitäten und dem Zinsniveau", sagt DWS-Fondsmanagerin Stefanie Hehn.

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