Kommentare zu: Dollar drückt Goldgewinne

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31 Kommentare
  • 17.11.2009, 14:50 UhrAnonymer Benutzer: Goldmark

    Das Glaubwüdigkeitsproblem wird sich künftig noch schärfer abzeichnen. Wir durchlaufen ja keine Krise, sondern eine Epochenwende. Und die kann länger dauern, bis das Wirtschaftsgefüge wieder einigermassen im Gleichgewicht ist. Ausserdem steigert das Schwinden der Steuerparadiese das Verlangen nach Gold. Auf jeden Fall sollte man Papiergold (Zertifikate) meiden wie der Teufel das Weihwasser. besser ist physisches Edelmetall und zwar in Reichweite.

  • 17.11.2009, 14:59 UhrAnonymer Benutzer: Sven B.

    @Goldmark
    Ja genau, dadurch wir Gold unbezahlbar weil Gold nicht in dieser Menge verfügbar ist.

    Diese Goldpreis treibenden Kommentare erinnern mich an die Zeiten der Neweconomy, da wurde auch jede Aktie in den Himmel geschwätzt.
    in einem gebe ich dir recht, solange es genügend Lemminge gibt, die auf den Zug aufspringen, lohnt das Geschäft. ich meine lohnt das Geschwätz.

  • 17.11.2009, 16:01 UhrAnonymer Benutzer: Dennis J.

    Die Suche nach Wert und die Angst vor der Entwertung wird auch 2010/2011 bedeutung haben - wir sehen weiterhin ein bedarf nach pysical Gold & Silber, obwohl wir eher raten, Silber vorzuziehen.

    Dies basiert zwar auf einem GbP Umfeld, aber selbst in Euro sollte der Trend weiterlaufen - und fuer uns gilt weiterhin "a trend is a friend". Niemand wird dadurch ueber Nacht reich, aber unsere Kunden haben generell einen laengeren investmenthorizont. Ausserdem erinnern sich noch viele an die Jugend, in der inflation kein Thema war, bis ein broetchen 1.000.000 kostete.

    Stellen Sie sich doch einmal ein Unfeld vor, in dem billiges Geld weiterhin als Medikament fuer die Konjunktur benoetigt wird und in dem langsam aber sicher immer mehr Mitbuerger darueber nachdenken, was aus ihrem Ersparten wird, das momentan auf der "Kreissparkasse" liegt...

  • 17.11.2009, 16:59 UhrAnonymer Benutzer: werner

    der steigende Goldpreis zeigt uns die inflation an. Da der Dollar billionenfach vermehrt wurde, müsste der Zeiger des Goldwertes noch erheblich steigen. Mal schaun was die Weltwirstschaft noch an vermehrter Geldmenge verkraftet, ohne zu kollabieren

  • 17.11.2009, 18:27 UhrAnonymer Benutzer: Ich rechne den Goldpreis

    seit Jahrzehnten in "Deutsche Mark" um und bleib dabei:
    Fast aktuell: 1.140 $/unce / 31,1 gr x 1000 gr/Kg = 36.656,- $/kg / 1,496 €/$ = 24.503,- €/Kg / 1,95583 DM/€ = 47.923,- DM.

    Wann gab`s das für uns Deutsche schon mal, den hohen (Zahlen-) Wert. berücksichtigt man jedoch inflationsraten und Wertverlust, wozu ich nicht in der Lage bin, so ist heute ein Kilogramm des begrenzt physisch verfügbaren Goldes kaum teuer sondern eher billig. Wohl dem der Gold besitzt obwohl er es nicht benötigt. Er wird sicher ruhig schlafen, trotz Zahlenwert "Auf und Ab".

  • 17.11.2009, 18:37 UhrAnonymer Benutzer: Easterling

    Golmann+Morgan+Co. können und m.E. werden auch den Goldpreis in die Höhe treiben und fallen lassen, um 1 Geld zu machen und 2 (un es ist wichtiger) Anleger aus dem Gold wegzuschütten. Es wäre für die banken sowie für die Staaten äußerst problematisch falls Anleger in Gold (nicht deren Derivate) investieren und halten. Keine Provisionen, keine Margen (bis auf ein Mal beim Kauf), keine Steuern auf die Zinseinkünfte, keine Möglichkeit Staatsverschuldungspyramiden zu bauen. Die brocker leben von Orders nicht vom Halten.
    Die illusionenhändler, befürchte ich, sind dabei die Anleger gegen Gold zu "impfen". Jetzt zu kaufen und langfristig zu halten wäre m.E. zu spät. Es wird m.E. ein "Platzen der Goldblase" geben.
    ich kann aber auch nicht verstehen, was mit der Staatsverschuldung passiert, wenn die Zinsen zur inflationsbekämpfung angehoben sein sollen. Das gesamte frische Geld fliesst in die höherverzinste Wertpapiere uns man druckt noch mehr Geld, um die Zinsen zu bezahlen. Es dauert nur solange, bis es die gibt, die das Vertrauen schenken und den "Experten+Prüfern+Juristen" glauben... Dann gibt es neue Währung von den gleichen Leuten z.b. die SZRs von der iWF... Würfelspiel mit dem Teufel

  • 17.11.2009, 22:19 UhrAnonymer Benutzer: Goldmark

    @Sven b.
    Es kommt auf die Motivation an, Gold zu kaufen. Spekulation lohnt sich nicht, ausser man bedient sich der "Drehtürtaktik" (Aufkäufe in übergrossen Mengen und dann Verkauf bei Kurssteigerung. Die brüder Hunt haben das im grossen Stil mit Silber Anfang der 80iger Jahre versucht). Aber als mittel-langfristige Vermögenssicherung: Unbedingt ja. Das funktioniert überall seit ca. 6000 Jahren, ausser in China, wo Gold keine grosse Rolle spielte, ausser für die Ästhetik.
    Das ist jetzt anders. China macht sich grosse Sorgen wegen dem Dollar. Sie haben schon viel in Sachwerte und Gold konvertiert, aber bei den hohen Dollarreserven die China hat ist das anscheinend gar nicht so einfach.

  • 17.11.2009, 23:58 UhrAnonymer Benutzer: Besserwisser

    Es heißt nicht schmilzen, sondern schmelzen.

  • 18.11.2009, 02:27 UhrAnonymer Benutzer: pp

    wie kann man allen ernstes empfehlen sich gold zertifikate zuzulegen, spätestens nach der lehmann geschichte weiß man das selbst totsichere und seriöse zertifikate bedrucktes papier sind > im ernstfall wertlos.

    Gold eignet sich für otto normalverbraucher nur in Physischer form zur kapital not absicherung, nicht als rendite bringende anlage, da sollte man lieber auf die bekannten pferde setzen.

    Mehrere Zentralbanken haben über die letzen monate gold in PHYSiSCHER form gegen dollar zu Absicherung eingelöst, warum sollte otto normalverbraucher nicht selbiges tun, zentralbanken in schwellenländern wissen wie sauer das geld verdient so auch otto normalverbr.

    Die USA und China sitzen beide in einer misslichen dollar situation, genau aus diesem grund wird sich der $ kurs kaum ändern um beiden nachteile zu ersparen.

    also, immer locker bleiben und vermögen in Sachwerte umschichten, siehe warren b.

  • 18.11.2009, 09:51 UhrAnonymer Benutzer: Alfred Werner

    "gewannen Anleger in Euro mit Gold nur 29 Prozent – und selbst die nur theoretisch: bei Goldmünzen schmälert ein beim Kauf zu zahlender Aufschlag auf den Rückkaufpreis von gut vier Prozent den Gewinn zusätzlich." !!!!! Also nur ca. 25 % Gewinn !!! Das ist ja entsetzlich mickrig !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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