GlaxoSmithKline: Schulterschluss und Schlafmittel

GlaxoSmithKline: Schulterschluss und Schlafmittel

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Kursverlauf der GlaxoSmithKline-Aktie zwischen 1999 und 2008 (Klicken Sie auf die Grafik für eine erweiterte Ansicht)

Mit dem neuen Chef Andrew Witty geht GlaxoSmithKline offensive Wege. Der Aktien-Tiefpunkt der letzten zehn Jahre scheint überwunden, die Gewinnaussichten sind durchaus positiv.

Mit Kursen um 1050 Pence (13 Euro) erreichte die Aktie des britischen Pharmariesen Glaxo-SmithKline die Tiefpunkte der vergangenen zehn Jahre. Von hier aus könnte das Papier eine Erholung starten.Der neue Chef Andrew Witty geht die beiden größten Probleme der Branche offensiv an: die Konkurrenz der Generika-Hersteller und die Entwicklung neuer Medikamente. So arbeitet Glaxo seit Sommer mit der südafrikanischen Aspen Pharmacare zusammen, die auf den Vertrieb von Nachahmermedikamenten in Schwellenländern spezialisiert ist.

Das soll ehemaligen Glaxo-Bestsellern, deren Patentschutz abgelaufen ist, ein zweites Leben bescheren. Bei der Entwicklung neuer Medikamente fährt Witty eine Doppelstrategie. Erstens wird die hauseigene Forschung forciert – schon heute ist jeder sechste der rund 100 000 Mitarbeiter in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung tätig. Zweitens sucht Witty den Schulterschluss mit Biotechnikern. Vielversprechend ist die Kooperation mit der Schweizer Actelion zur Entwicklung und Vermarktung des Schlafmittels Almorexant. Glaxo dürfte 2008 etwa 23 Milliarden Pfund umsetzen und einen Gewinn von rund 5,2 Milliarden Pfund machen. Die Nettorendite von 23 Prozent zeigt, dass Witty auf gutem Weg ist.

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