Gründerwettbewerb: WirtschaftsWoche-Gründerpreis: Wenn Geld auf Ideen trifft

Gründerwettbewerb: WirtschaftsWoche-Gründerpreis: Wenn Geld auf Ideen trifft

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Gewinner des WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerbs: Friedrich von Ploetz, Christian von Olshausen, Hans-Joachim von Massow und Tobias Wittmann (von links()

Junge Gründer und erfahrene Unternehmer, Investoren und Business Angels: Bei der Preisverleihung des WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerbs konnten die fünf Finalisten wertvolle Kontakte knüpfen. Hier sehen Sie einige der Gäste im Video – etwa Xing-Gründer Lars Hinrichs. Und natürlich das Gründerteam, das den Showdown für sich entscheiden konnte.

Feierlicher konnte der Rahmen kaum sein: Im Hamburger Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten unter riesigen Kronleuchtern und Stuckdecken wurden die Gewinner des Gründerwettbewerbs der Wirtschaftswoche ausgezeichnet. Die Stars des Abends: Hans-Joachim von Massow, Tobias Wittmann, Friedrich von Ploetz und Christian von Kohlshausen von Suncoal Industries, die sich im Finale gegen vier Konkurrenten durchsetzen konnten. Ihre Idee: Aus Gartenabfällen Kohle herstellen – klimaneutral und nachhaltig.

Die technische Optimierung und Kommerzialisierung eines Prozesses, den man eigentlich schon seit Jahrzehnten kennt, und das Team hinter der Idee hatten die Jury restlos überzeugt, wie WirtschaftsWoche-Chefredakteur Roland Tichy in seiner Laudatio betonte.

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Sachleistungen und starke Partner

Für ihren Erfolg erhalten die Gründer Sachleistungen im Wert von 300.000 Euro, etwa spezielle Gründertrainings von der Entrepreneurs’ Organization. Und sie bekommen starke Partner an die Seite gestellt – etwa die Markenprofis der Werbeagentur Jung von Matt, Personalberater von Heidrick & Struggles und die juristische Berater von der Anwaltssozietät White & Case. Außerdem hilft das Business-Angel-Netzwerk BrainsToVentures den Jungunternehmern bei der Suche nach Investoren. Anfangen konnten die Gründer damit schon in Hamburg: Die Preisverleihung fand im Rahmen des „Portfolio Days“ von BrainsToVentures statt – ein Event, bei dem sich viele Startups präsentierten und zahlreiche Kapitalgeber nach Investitionsmöglichkeiten Ausschau hielten.

Vorjahresgewinner profitierten von Expertenwissen

Wie wertvoll die Preise sind, machte Anton Jurina vom Vorjahresgewinner Armedangels klar. Die Experten seien für das junge Unternehmen aus Köln eine große Hilfe gewesen und hätten dabei geholfen, professioneller zu werden; außerdem habe der Wettbewerb dem Unternehmen viel Publicity eingebracht. Jurina betonte auch, dass ein funktionierendes Team das größte Kapital eines Startups sei. Auch in diesem Punkt das überzeugte Suncoal die Jury.

Wie gut die Gründer zusammenpassen zeigte sich auch bei der Feier in Hamburg: Nach der Preisverleihung zogen die Gründer in eine Bar weiter, um mit Investoren und Freunden noch einmal auf ihren Erfolg anzustoßen. Nur für einen Sprung in die Alster war es dann doch zu kalt.

Wie es bei den Suncoal weitergeht können Sie im Gründertagebuch verfolgen, das im kommenden Jahr in regelmäßigen Abständen in der Wirtschaftswoche erscheint.

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